Der Naturaktienindex (NAI) ist von 20 auf 25 Aktien aufgestockt worden. Hinzugekommen sind die amerikanischen Unternehmen Kansas City Southern Industries, Energy Conversion Devices und aus Japan Oxford-Health-Plans, Kurita Water Industries und Ricoh.

Der NAI gilt als ein äußerst strenger unter den Auswahlindizes für ethisch-ökologische Geldanlagen. Vergleichbar mit herkömmlichen Börsenindizes ist er nur bedingt, denn die Unternehmen werden nicht nach ihrer Größe, sondern alle gleich gewichtet.

Der Neuzugang Energy Conversion Devices beschäftigt sich mit der Nutzung von Energie aus Sonnenlicht und Wasserkraft. Kansas City Southern Industries unterhält ein Schienennetz, das sich von Kanada nach Mexiko erstreckt. Oxford-Health-Plans ist ein Krankenversicherer, der seiner Klientel Naturheilverfahren als Alternative zur konventionellen Behandlung bezahlt. Kurita Water Industries stellt Systeme zur Wasseraufbereitung her. Der Büroma­schinenbauer Ricoh zeichnet sich durch vorbildliches Produktrecycling aus.

Gleichzeitig scheidet der Bekleidungshersteller Timberland aus dem Index aus. Für ihn kommt Starbucks Coffee. Nach Ansicht des NAI-Ausschusses, der die Auswahl der Titel trifft, ist Timberland für den NAI nicht mehr geeignet, weil die Firma in ihren Zulieferbetrieben keine sozial verträglichen Arbeitsbedingungen garantieren kann.

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