Bei der Personalauswahl im öffentlichen Dienst muss der Arbeitgeber sich anhand der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung der Bewerber entscheiden. Dabei hat er einen Beurteilungsspielraum, den er frei ausschöpfen kann, sofern keine unsachlichen Gründe eine Rolle spielen. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (Az. 9 AZR 537/03).

Im vorliegenden Fall hatte der öffentliche Arbeitgeber einen Angestellten vorgezogen, der zwar bei der dienstlichen Beurteilung eine Note schlechter war als eine Konkurrentin, dafür aber im Vorstellungsgespräch mehr überzeugte.

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