Voraus­sicht­lich mehr als zwei Millionen Angestellte und Rentner des öffent­lichen Dienstes haben Anspruch auf mehr Zusatz­rente. Fast alle Tarif­partner haben sich verständigt, den Tarif­vertrag zu ändern. Und auch die Zustimmung vom Verband Kommunaler Arbeit­geber galt bei Redak­tions­schluss als sicher.

Die Erhöhung der betrieblichen Alters­vorsorge betrifft Angestellte der Kommunen, der Bundes­länder und des Bundes sowie der Kirchen ab Jahr­gang 1947, die erst nach voll­endetem 25. Lebens­jahr in den öffent­lichen Dienst einge­stiegen sind, etwa nach einem Studium. Nach bisheriger Regelung konnten sie die für eine volle Zusatz­rente nötigen Dienst­jahre nicht erreichen.

Allein die Versorgungs­anstalt des Bundes und der Länder (VBL) wird Ansprüche von 1,7 Millionen Angestellten über­prüfen. Wie viele Angestellte und Rentner höhere Ansprüche haben, könne die VBL „noch nicht abschließend beur­teilen“, so ein Sprecher.

Rentner und Angestellte erhalten die Nach­zahlung oder Nachberechnung ohne Antrag. Es geht um die Zeit ab 2002.

Öffent­licher Dienst Meldung

Mehr Geld im Alter gibts für viele Angestellte, die spät einge­stiegen sind.

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