Obst und Gemüse Meldung

Pflanzenschutzmittel werden oft zu reichlich aufgebracht.

Auf der Suche nach Rückständen von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse wurden die Behörden 2004 häufiger fündig als im Jahr zuvor: In mehr als jedem zweiten Fall entdeckten sie Pestizidrückstände. Am stärksten belastet waren Paprika, Blattsalate, Birnen, Pfirsiche und Tafeltrauben. Kartoffeln, Getreide, Fleisch, Fleischprodukte sowie Milchprodukte waren kaum betroffen. Ein möglicher Grund für die Zunahme ist laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dass verstärkt auf neue Pflanzenschutzmittel untersucht wurde. Beruhigend: Nur etwa sieben Prozent der Proben lagen über den offiziellen Höchstmengen. Wir fanden bei Tests die höchsten Überschreitungen bei Weintrauben, besser sah es bei Paprika aus. Akut gesundheitsgefährdend sind solche Rückstände kaum, können aber eventuell langfristig schädigen. Deshalb gilt: Möglichst wenig Pestizide aufnehmen.

Tipp: Einen guten Teil der Rückstände entfernen Sie, wenn Sie Obst und Gemüse gründlich mit warmem Wasser waschen und dann trockenreiben.

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