OECD-Studie Meldung

In vielen Staaten sind die Menschen bei niedrigeren Gesundheitsausgaben gesünder und leben länger als in Deutschland. Das zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über die Lage in den 30 OECD-Staaten.

Das deutsche Gesundheitssystem sei zwar leistungsfähig und sichere die Versorgung für fast die gesamte Bevölkerung. Der relativ guten Ausstattung mit Ärzten stehe aber eine unterdurchschnittliche Versorgung mit Krankenschwestern oder Pflegern gegenüber. Die Bezahlung von Krankenschwestern ist anders als die von Ärzten nur durchschnittlich. Deutschland gab im Jahr 2007 10,4 Prozent der Wirtschaftsleistung für die Gesundheitsversorgung aus. Das ist nach USA, Frankreich und Schweiz der höchste Wert. Grund dafür seien zu viele Krankenhausbetten, hohe Ausgaben für Medikamente, Arzthonorare und Verwaltung.

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