Notebooks und Ultra­books Meldung

Der Weg zum passenden Notebook interes­sierte die meisten Nutzer im Chat. Die test-Experten gaben Antworten.

Frage: Welche Ausstattung sollte ein Notebook für den normalen Nutzer mitbringen?
Antwort: Wir empfehlen mindestens eine 500-Gigabyte-Fest­platte und einen Arbeits­speicher von etwa 4 Gigabyte. Der Prozessor sollte zumindest ein aktueller i3-Prozessor sein. Stärkere Prozessoren allein sorgen noch nicht für eine schnel­lere Rechen­leistung. Es kommt auf das Zusammen­spiel von Arbeits­speicher, Prozessor und Grafikkarte an. Letztere sollte mindestens ein Gigabyte eigenen Speicher besitzen. Wer sein Notebook im Freien benutzen will, wählt am besten ein mattes Display.

Frage: Lohnt es sich heute noch, ein Netbook anzu­schaffen, oder sollte ich lieber einen Tablet-Rechner kaufen?
Antwort: Tablet-Computer sind besonders flach und leicht. Deutlich güns­tiger zu haben sind zumeist aber Netbooks. Es gibt sie schon ab 250 Euro. Weiterer Vorteil: die physische Tastatur. Wer längere Texte eingeben will oder muss, ist mit einem Netbook besser bedient.

Frage: Welche Vorteile bringen Ultra­books gegen­über Notebooks?
Antwort: Ultra­books sind schlanker und leichter, daher besonders für den Einsatz unterwegs geeignet. Sie sind aber auch deutlich teurer. Bei der Rechen­leistung konnten die Ultrabooks in unserem Test (test 7/2012) mit den Notebooks mithalten. Die einge­bauten SSD-Speicher sind zudem schneller im Daten­zugriff und robuster als klassische Fest­platten, bieten allerdings weniger Speicher­platz.

Frage: Ein Nachteil von Notebooks ist die Lauf­zeit und die Lebens­dauer der Akkus. Wie kann ich diese steigern?
Antwort: Wenn Sie Ihr Notebook haupt­sächlich stationär und am Stromnetz betreiben, empfiehlt es sich, den Akku heraus­zunehmen und bei Zimmertemperatur etwa halb­voll geladen zu lagern. Das schont die Batterie. Insgesamt haben wir fest­gestellt, dass die Akku­ausdauer sich in den vergangenen Jahren stark erhöht hat. Weiterhin gilt jedoch: Je älter der Akku, desto eher ist mit sinkenden Kapazitäten zu rechnen.

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