Notebooks & Co Test

Früher war der Kauf eines Laptops relativ einfach: Leistungs­daten vergleichen, in den nächsten Elektronikmarkt marschieren, den richtigen Rechner mitnehmen. Heute muss sich der Kunde erst­mal über­legen, was für einen Computer­typ er braucht: Notebook, Ultra­book oder Hybrid­rechner? Unser Test von insgesamt 16 mobilen Computern erklärt, welcher Typ sich wofür eignet und welches Gerät in seiner Produkt­gruppe vorn liegt. Erfreulich: Jedes zweite Gerät ist gut (Preise: 700 bis 2 250 Euro).

Notebooks – Die Klassiker

Für den Schreibtisch sind Notebooks genau das Richtige. Sie bieten ordentlich Rechenpower, große Bild­schirme und vielfältige Ausstattung. Der Besitzer muss auf nichts verzichten: Er bekommt im Normalfall ein DVD-Lauf­werk, eine separate Grafikkarte und viele Anschlüsse. In diesen Punkten sind Notebooks den anderen zwei Produkt­typen über­legen. Zudem liegen ihre Preise oft nied­riger als die von Ultra­books und Hybriden. Die üblichen Schwächen von Notebooks – das hohe Gewicht und die nicht allzu ausdauernden Akkus – spielen zu Hause oder im Büro kaum eine Rolle. Von den sieben geprüften Notebooks im Test kommen nur zwei auf die Note gut. Die Preise der Wind­ows-Modelle im Test liegen zwischen 700 und 850 Euro. Das Apple Macbook Pro 15 sticht etwas heraus – es kostet 2 250 Euro.

Ultra­books – Die Leichten

Wer häufig unterwegs arbeitet, ist mit einem Ultra­book gut beraten. Diese Geräte sind ähnlich leistungs­stark wie Notebooks, wiegen aber deutlich weniger und haben etwas kleinere Bild­schirme, weshalb sie sich insbesondere für den mobilen Einsatz eignen. Auch ihre Akkus sind so konzipiert, dass sie selbst einen Lang­stre­cken­flug ohne Aufladen durch­stehen. Um auf ihr Fliegengewicht zu kommen, verzichten Ultra­books aber auf einige Ausstattungs­merkmale: ein DVD-Lauf­werk und eine separate Grafikkarte fehlen üblicher­weise. Wer ein solches Gerät haben will, das mit der Performance von Notebooks mithalten kann, gleich­zeitig aber rund ein Kilo weniger wiegt, muss tief in die Tasche greifen: Die vier geprüften Modelle dieser Produkt­gruppe kosten zwischen 1 000 und 1 500 Euro. Darunter befinden sich drei Wind­ows-Geräte und ein Macbook.

Hybride – Die Wandel­baren

Hybrid­rechner bieten ihren Besitzern zwei Betriebs­modi: Normaler­weise treten sie wie Ultra­books auf – sie sind relativ kompakt und leicht, haben oft starke Akkus, kommen ohne DVD-Lauf­werk und separate Grafikkarte, wiegen daher weniger als Notebooks und sind damit sehr trans­portabel, kosten aber auch mehr. Das Besondere an ihnen ist aber, dass sie auch als Tablet-Ersatz fungieren können, da sie Touchs­creens verwenden und der Nutzer die Geräte so umbauen kann, dass er nur den Bild­schirm vor sich hat. Bei den Convertibles funk­tioniert das, indem die Tastatur unter das Display geklappt wird. Diese Hybrid­variante entspricht überge­wichtigen Tablets, da der Besitzer die Tastatur stets mitschleppen muss. Bei den Detach­ables voll­zieht sich die Verwandlung, indem der Nutzer die Tastatur vom Display abzieht – hier hat er also ein echtes Tablet vor sich. Die Wandel­barkeit der Hybriden kann zum Beispiel dann ein Vorteil sein, wenn der Besitzer sie gelegentlich bei Präsentationen herum­reichen will. Alle fünf geprüften Hybrid­rechner arbeiten mit Wind­ows und liegen preislich zwischen 1 080 und 1 650 Euro.

Tipp: Sie wollen lieber ein reines Tablet? Unser Produktfinder Tablets liefert Test­ergeb­nisse für 148 Tablets.

Diese Produkt­gruppen haben wir getestet

  • Notebooks mit Wind­ows. 6 Geräte mit einer Bild­schirm­diagonale von zirka 39,5 cm (entspricht zirka 15,6 Zoll) und dem Betriebs­system Microsoft Wind­ows
  • Notebooks mit MacOS. 2 Notebooks mit einer Bild­schirm­diagonale von zirka 30,4 cm beziehungs­weise 39,0 cm (entspricht zirka 12 beziehungs­weise 15 Zoll) und dem Betriebs­system Apple MacOS
  • Ultra­books mit Wind­ows. 3 Geräte mit einer Bild­schirm­diagonale von zirka 33,6 cm (entspricht zirka 13,2 Zoll) und dem Betriebs­system Microsoft Wind­ows
  • Convertibles mit Wind­ows. 4 Geräte mit einer Bild­schirm­diagonale von zirka 31,7 bis 33,6 cm (entspricht zirka 12,5 bis 13,2 Zoll) und dem Betriebs­system Microsoft Wind­ows
  • Detach­ables mit Wind­ows. 1 Gerät mit einer Bild­schirm­diagonale von 34,0 cm (entspricht zirka 13,4 Zoll) und dem Betriebs­system Microsoft Wind­ows

Noch liefer­bar aus früheren Tests

Wenn Sie den aktuellen Notebook-Test frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf die PDFs älterer Notebook-Tests. Folgende Geräte aus unserer letzten Unter­suchung (test 8/2014) sind derzeit noch erhältlich:

  • Dell XPS 13 CNX9302
  • Apple MacBook Pro Retina
  • Toshiba Kira-101
  • Lenovo IdeaPad Z510
  • Lenovo IdeaPad Yoga 11S

Nutzer­kommentare, die vor dem 28. April 2016 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 8/2014.

Jetzt freischalten

TestNotebooks & Co06.05.2016
2,50 €
Zugriff auf Testergebnisse für 16 Produkte (inkl. PDF).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 11 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 146 Nutzer finden das hilfreich.