Notebooks Test

Gute Notebooks sind leicht, schnell und leise. Viele taugen sogar für anspruchsvolle Anwendungen. Alle sparen Platz. Einige sind lange mobil. Der Computer auf dem Schoß (Laptop) ist angesagt: Im vergangenen Jahr stiegen die Verkaufszahlen um 40 Prozent. Im Test: 12 IBM-kompatible und 2 Apple-Notebooks. test.de zeigt die besten Modelle.

Centrino fürs Grüne

Überall arbeiten: ungebunden - ohne Kabel. Das geht am besten mit dem Apple iBook oder einem Centrino-Rechner. Centrino heißt die mobile Notebook-Technik der Firma Intel. Centrino-Notebooks sind oft besonders leicht und flach. Herzstück ist der Centrino-Prozessor. Er arbeitet mit geringerer Taktgeschwindigkeit. Etwa 1,4 bis 1,7 Gigahertz. Statt 2,8 Gigahertz und mehr beim Pentium 4. Vorteil: Der Centrino spart Strom. Halber Takt, aber ordentliche Leistung. Der Prozessor wird nicht so heiß, das Notebook läuft leiser und bleibt mit einer Akkuladung länger mobil.

Fast fünf Stunden mobil

Die besten Rechner fürs Grüne heißen Samsung P30, Apple iBook, Acer Aspire 2001, Dell Inspiron 8600 und Hewlett Packard Pavilion. Preise: 1 600 bis 1 700 Euro. Der P30 rechnet fast fünf Stunden mit einer Akkuladung, der Hewlett Packard Pavilion immerhin noch drei Stunden und vierzig Minuten. Das sind Durchschnittswerte bei starker Nutzung. Wie weit der Akku tatsächlich trägt, hängt von der Anwendung ab. Faustregel: Je mehr der Prozessor rechnet, desto höher der Stromverbrauch. Auch Festplattenzugriffe, CDs, DVDs und der Bildschirm saugen am Akku.

Weniger Leistung

Strom sparen heißt aber auch Leistung sparen: Centrino-Rechner sind im Allgemeinen nicht ganz so fix wie Pentium4-Prozessoren. Für die meisten Anwendungen reicht der Centrino allerdings aus. Das Rechenass indes heißt Toshiba Satellite P 10. Ein Notebook mit Pentium4-Prozessor und Breitbilddisplay (16:10). Preis: rund 1 800 Euro. Gute Leistung – sogar für anspruchsvolle Spiele. Auch eine Funknetzschnittstelle (WLAN) ist vorhanden. Das Notebook kann damit drahtlos online gehen - Access-Point vorausgesetzt. Leise ist das Toshiba obendrein. Die Alternative zum klobigen Schreibtisch-PC.

Vorteil Notebook

Immer mehr Anwender setzen auf Notebooks statt PCs. Rund 2,7 Millionen Notebooks wurden im Jahr 2003 in Deutschland verkauft. 40 Prozent mehr als im Jahr 2002. Desktop PCs haben dagegen kaum zugelegt. Notebooks sind in. Für viele Anwender zählt dabei nicht die Mobilität sondern der Schick: Notebooks lassen sich zuklappen, wegpacken und der Platz ist frei. Schreibtisch PCs sind dagegen schwer und klobig. Oft auch noch laut.

Vorteil PC

Flachbildschirme, Funktastaturen, kleinere Gehäuse und neue Prozessoren könnten den derzeitigen Trend zum Notebook wieder umkehren. Ein Vorteil bleibt dem PC nämlich: Seine Komponenten lassen sich einfach austauschen. Der Desktop-PC von heute bekommt morgen eine neue Grafikkarte, schon ist er wieder fit für neue, noch schnellere Spiele. Beim Notebook geht das nicht.

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