Notebooks Meldung

Notebooks verkaufen sich gut: Von vielen Schreib­tischen haben sie ausgewachsene PCs bereits verdrängt. Doch welches Notebook passt zu mir? Und wer hilft weiter, wenns nach dem Kauf Probleme gibt? Allen Fragen rund um Notebooks stellten sich test-Redakteure Sandra Müller und Michael Wolf im Chat. Hier ihre Antworten.

Im Test

Sandra Müller und Michael Wolf sitzen hier in Berlin bereit, es ist 13 Uhr, dann starten wir nun. Frau Müller, Herr Wolf, können wir anfangen?

Michael Wolf: Ja.

Dings: Welche Notebooks haben Sie getestet und welche Kriterien haben Sie dabei angelegt?

Michael Wolf: Wir haben beim aktuellen Test schwerpunktmäßig Notebooks um tausend Euro mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale getestet und als Ausnahme das MacBook von Apple. Das hat ein kleineres Display als die anderen. Der Grund warum es in der Testauswahl ist: Von Apple gibt es für tausend Euro keinen 15 Zoll-Notebook.
Zu den Prüfkriterien: Da geht es um Rechenleistung, die Handhabung, die Qualität des Displays und wichtig natürlich auch: Wie lange hält der Akku.

Reiner: Welche Test-Kriterien haben Sie denn bei den Hilfshotlines angelegt?

Sandra Müller: Wir haben vierzehn Hotlines von Notebookanbietern getestet und dort den Telefonsupport für Privatkunden. Die Kritierien waren Kompetenz und Können der Hotlines. Sprich, Hintergrundwissen, Vermittlungskompetenz der Serviceanbieter und wie wurde das Problem behandelt wurde, Verhalten der Mitarbeiter, die Erreichbarkeit der Hotline, die Bearbeitungsdauer des Problems. Und die Kosten.

Maniac: Wie kompetent wirkten denn die Mitarbeiter bei den Hilfshotlines auf Sie?

Sandra Müller: Von kompetent bis absolut unkompetent. Am besten hat die Medion-Hotline abgeschnitten und die Fujitsu Siemens-Hotline. Die hatten beide ein „gut“.

Katta: Wenn ich ein besonders mobiles Notebook mit langer Akkulaufzeit will, mit welchem Modell bin ich am besten beraten?

Michael Wolf: Bei uns im aktuellen Testfeld hat das MacBook von Apple mit Abstand die längere Akkulaufzeit. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass es das kleinste Display hat.

Nutzer: Für welche Nutzer ist ein Apple-Notebook trotz höherem Kaufpreis zu empfehlen?

Michael Wolf: Letztlich ist es eine Geschmackssache. Apple hat viele Fans, die Freude an dem eigenständigen und klaren Design haben. Es ist letztlich auch eine Stylefrage. Viele Nutzer haben auch berufsbedingt (z.B. Grafiker) ihre Programme am Apple kennengelernt und nutzen diese Rechner dann auch weiter.

User3000: Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen – das Apple-Notebook hat nur 13,3'', während die anderen über ein 15,4'' Display verfügen und damit tendenziell z.B. bei Akkuleistung schlechter abschneiden?

Michael Wolf: Ja, stimmt. Aber wir wollten beim Test von 1 000 Euro-Notebooks Apple als wichtigen Anbieter nicht draußen vorlassen, und wir haben das MacBook deshalb separat mitgetestet. Der Unterschied ist im Test aber auch klar ersichtlich.

Lobo: Wann werden Ihre Ergebnisse veröffentlicht?

Michael Wolf: Die Ergebnisse stehen im aktuellen Heft, das am letzten Freitag erschienen ist. www.test.de.

Display

Moderator: Die bestbewertete Frage aus unserer Vorabphase:

Bücherwurm: Inzwischen scheinen immer mehr Modelle mit glänzenden Bildschirmen auf den Markt zu kommen und die älteren Modelle mit mattem Bildschirm zu verdrängen: Was sind die Vorteile / Nachteile?

Michael Wolf: Wir sehen das mit den glänzenden Bildschirmen eher kritisch. Bei optimalem Umgebungslicht stört die Reflektion weniger, und man hat vielleicht den Vorteil eines etwas brillianteren Bildes. Aber sobald die Lichtverhältnisse schwieriger werden, können die Reflektionen auf glatten Displayoberflächen sehr störend sein - und gerade bei Notebooks, die man ja auch unterwegs benutzen will, kann man das Umgebungslicht nicht immer kontrollieren.

frankii: Mit welchem Notebook kann ich auch in der prallen Sonne auf der Parkbank auf dem Bildschirm gut etwas erkennen?

Michael Wolf: Das geht mit keinem Notebook, dafür sind die Displays einfach nicht hell genug. Wenn man schicke Fotos sieht, von Leuten die vor dem Café sitzen und mit dem Laptop arbeiten, sind das Werbebilder, die man nicht unbedingt glauben muss.

Akku

phlo: Die „Archillesferse“ der Notebooks ist häufig die Akkulaufzeit: Welche technischen Ausstattungen sind besondere „Stromfresser“ und damit evtl. verzichtbar?

Michael Wolf: Die wichtigsten Stromfresser sind Prozessor und das Display. Je langsamer getaktet der Prozessor und je kleiner das Display, desto geringer der Stromverbrauch. Man kann die Akkulaufzeit aber mit manchen Einstellungen verlängern, z.B. WLAN und Bluetooth abschalten, wenn man sie nicht braucht. Und die Energieeinstellungen anpassen.

TobiHGW: Zur Zeit bietet MediaMarkt das Notebook „Toshiba Satellite A300–1HP PSAJ4E-04500UGR für 899Euro an. Da ich dringend auf ein neues Notebook angewiesen bin, wollte ich wissen ob dieses Angebot empfehlenswert ist. (UVPE: 1.099,00 inkl. MwSt)

Michael Wolf: Sorry, über die Leistungsfähigkeit von Geräten, die wir nicht getestet haben, kann ich leider nichts sagen. Jedes Notebook ist unterschiedlich, nach unserer Testerfahrung könnten wir nicht mal sagen, dass Geräte von bestimmten Anbietern durchweg besser oder schlechter wären.

Bücherwurm: Da ich viel in Archiven / Bibliotheken arbeite, kann ein lautes Gerät sehr störend sein. Der Geräuschpegel im Betrieb (v.a. durch den Lüfter) lässt sich ja meist erst nach dem Kauf feststellen. Worauf kann man schon vorher, z.B. bei der technischen Ausstattung, achten?

Sandra Müller: Im Vorfeld kann man es nur im Laden versuchen selber zu hören oder sich auf Testberichte verlassen. Insgesamt sind sie in den letzten Jahren leiser geworden aber im Einzelfall muss man sich informieren.

Mertel: gibt es eigentlich externe Akkus für Notebook. Ich habe leider noch keinen entdeckt.

Michael Wolf: Ist mir nicht bekannt, erscheint mir aber auch nicht sehr sinnvoll. Wenn man sich ein Akku für das Notebook anschafft, sollte man schon aus Sicherheitsgründen immer die Originalakkus vom Hersteller benutzen. Da kann es aber für ein bestimmtes Notebook durchaus unterschiedliche Akkugrößen mit unterschiedlicher Kapazität geben.

Betriebssystem

norbert h.: Welche Notebooks (15,4 „) eignen sich für Linux? Bevorzugt mit mattem Display, für Internet, Textverarbeitung, Fotos, DVT.

Sandra Müller: Eigentlich sollte Linux auf allen Notebooks laufen. Um die optimale Leistung herauszuholen, müsste man sich vorher informieren, ob es entsprechende Treiber gibt. Inzwischen gibt es bereits Anbieter, die Notebooks mit vorinstalliertem Linux ausliefern.

altburg: Für mich stellt sich vor dem Kauf meines ersten Notebooks die Grundsatzfrage: Microsoft oder Apple bzw. Vista oder Leopard. Wichtig sind Stabilität, Sicherheit und Zukunftstauglichkeit.

Michael Wolf: Beide funktionieren, beides sind ausgereifte Betriebssysteme. Der Vorteil von Windows bleibt aber immer noch die größere Auswahl von Hard- und Software.

phlo: Neue Notebooks werden mit dem Betriebssystem Vista angeboten. Ist es ratsam auf Windows XP zurück zu greifen und wer bietet Notebooks mit XP noch an?

Sandra Müller: Notebooks, die für Endverbraucher gedacht sind, werden inzwischen eigentlich nur noch mit Vista ausgeliefert. Und nur im Businessbereich gibt es einige XP-Notebooks und in der Nische der besonders kleinen (EEE-PC etc.).

Hotlines

Moderator: Vielleicht nun zu den Hotlines:

phlo: Wie reagierten die getesteten Hotlines im Garantiefall? Wie lange muss man auf sein Notebook im Reparaturfall verzichten?

Sandra Müller: Da können wir leider nichts dazu sagen, da wir das nicht getestet haben. Wir haben bei diesem Test nur die Beratung geprüft, indem wir Fragen zu Problemen mit dem Betriebssystem gestellt haben. Wir haben keine Notebooks zur Reparatur eingeschickt. Beim letzten Reparaturtest wurden die Notebooks während der Garantiezeit kostenlos repariert.

Moderator: Was macht denn eine gute Beratung aus?

Sandra Müller: Kurze Wartezeiten bis zum Erstkontakt, bis man zum ersten Mal einen Berater am Telefon hat. Dann natürlich auch „Öffnungszeiten“, lange Öffnungszeiten auch am Wochenende. Wie wird mit dem Problem umgegangen, das der Kunde hat. Wird der sozusagen bis zum Ende der Problemlösung in der Leitung gehalten und nicht vorher abgewimmelt. Wie freundlich sind die Mitarbeiter und natürlich auch, weiß der Berater sofort, um welches Problem es sich handelt oder stößt er sozusagen nur aus Zufall auf die Lösung?

test: Was kann ich denn unternehmen, wenn mir die Berater an den Hotlines nicht kompetent erscheinen?

Sandra Müller: Also zuerst einmal sollte man sich nicht abwimmeln lassen. Sie bieten ja diesen Service an, um mir bei diesem Problem zu helfen und auch Fragen zum Betriebssystem zu beantworten und falls der Servicehotline-Mitarbeiter mich abwimmeln will, habe ich immer noch die Möglichkeit, mich an die „nächsthöhere Stelle“, bspw. seinen Teamleiter, verbinden zu lassen.

Testfragen

phlo: Wurden am Telefon auch technische Details erfragt?

Sandra Müller: Wir haben nur Problemsituationen geschildert, die sich eigentlich recht einfach mit den Möglichkeiten des Betriebssystems hätten lösen lassen. Wir haben zum Beispiel Fragen zu Einstellungen des Displays gefragt und Nutzung der Kinder- und Jugendschutzeinstellungen.

Fan: Wie oft wurde jede Frage an die einzelne Hotline gerichtet?

Sandra Müller: Wir hatten fünf komplexere Probleme, die jeder Hotline vorgestellt wurden. Und zusätzlich haben wir auch noch drei E-Mailanfragen gestellt. Wobei man dazu sagen muss, dass Apple keinen E-Mailsupport leistet. Teilweise stecken hinter einem Problem mehrere Anrufe und Rückrufe.

Lobo: Wie detailliert werden Sie die Beratungsergebnisse veröffentlichen?

Fan: Geben Sie den genauen Wortlaut der Fragen an die Hotlines bekannt?

Sandra Müller: Die Ergebnisse sind schon veröffentlicht und zwar seit letztem Freitag auf www.test.de.
Den genauen Wortlaut verraten wir natürlich nicht, weil sonst die Hotline-Anbieter nachvollziehen, welcher Mitarbeiter uns die Fragen beantwortet hat. Und sie sonst Repressalien befürchten müssten und außerdem sollen unsere Testhaushalte anonym bleiben.

phlo: Gab es bei den Hotlines versteckte oder auch offensichtliche Gebühren? Musste man für sein Problem zahlen?

Sandra Müller: Natürlich musste man für jedes Problem bezahlen. Das kam ganz auf die Hotline an. Entweder wird es per Telefonrechnung abgerechnet. Oder man muss die Kreditkartennummer angeben, dann wurde es von dort abgebucht. Versteckte Gebühren oder so etwas gab es nicht. Die Preisspanne ging von 70 Cent bei LG bis zu 31,60 Euro (durchschnittliche Kosten) bei Apple.

Notebook-Kauf

phlo: Taugen Notebooks mittlerweile als vollwertiger Desktop-PC-Ersatz?

Michael Wolf: Immer mehr Leute nutzen das tatsächlich so und ersetzen ihren Desktop-PC durch ein Notebook. Für die meisten Anwendungen reicht die Rechenleistung und Festplattenausstattung eines Notebooks inzwischen völlig aus. Allerdings sind Desktop-PCs immer noch meist leichter zu erweitern und ein „richtiger“ Desktop-Arbeitsplatz mit einer separaten Tastatur und Display lässt sich auch ergonomischer einrichten.

ket10: Suche geeignetes Notebook für meine Tochter für Maschinenbaustudium. Spiele sind nicht wichtig aber Rechenleistung, Solidität (Hardware u. Software), Akkuleistung, Garantiedauer und Kaufpreis. Ist Toshiba SatelliteProL40–18H für 570? (1GB,120GB) geeignet oder eher ibook (mac)?

Michael Wolf: Die grundlegende Frage, ob Windows oder Mac-OS-Gerät, kann man nur beantworten, wenn man weiß, mit welcher Software man dann im Studium vordergründig arbeitet und auf welchem Betriebssystem diese Software verfügbar ist. Ich könnte mir vorstellen, dass CAD-Programme u.ä. (was man beim Maschinenbaustudium benutzt) eher für Windows als für Mac verfügbar ist. Nützlich wenn man mit CAD-Software arbeitet, ist aber in jedem Fall ein hochauflösendes Display und ein ordentlicher Grafikprozessor.

Bücherwurm: Eine Kaffee- oder Teetasse auf dem Schreibtisch kann gefährlich sein: Haben Sie Erfahrungswerte bezgl. der Robustheit von Notebooks gegenüber solchen kleineren Unfällen?

Michael Wolf: Da gibt es sicher Unterschiede zwischen unterschiedlichen Notebooks. Leider können wir solche Tests, die Geräte zerstören können, aus Kostengründen nicht durchführen. Tipp: Falls man tatsächlich mal Flüssigkeiten über sein Notebook vergießt, sofort Stecker raus, Akku entfernen, die Flüssigkeit „abgießen“ und das Gerät ca. 2 Tage trocknen lassen, bevor man es wieder in Betrieb nimmt. Mit etwas Glück läuft es dann wie vorher.

Hechel: Worauf sollte ich achten, wenn ich mir ein Notebook fürs Reisen in ferne Länder zulegen will?

Michael Wolf: Natürlich sind für unterwegs Geräte, die weniger wiegen und die eine längere Akkulaufzeit haben, am besten. Für extreme klimatische Bedingungen ist ein normales Notebook nicht geeignet.

Fragment: Welches Notebook können Sie empfehlen, wenn die Nutzung auf Internet, Schreibarbeiten und Filme sowie DVBT geschaut werden soll? Welche Grafikkarte benötigt ein Notebook für die Nutzung?

Michael Wolf: Bei solchen insgesamt eher geringen Leistungsanforderungen muss man sich über die Rechenleistung keine großen Gedanken machen, da reichen auch einfachere und günstigere Notebooks. Wichtiger ist es dann, dass man sich das Display gut anschaut, ob die Bildqualität stimmt, und man sich auch andere ergonomische Details anschaut, z.B. wie man mit der eingebauten Tastatur zurecht kommt. Es gibt übrigens auch Notebooks, wo ein DVB-T-Empfänger schon eingebaut ist.

alugroe: Gibt es schon Testerfahrung mit dem zuletzt im Aldi angebotenem Notebook?

Michael Wolf: Wir testen öfter auch Notebooks die bei Discountern wie ALDI als Aktionsware angeboten werden. Der letzte Test eines ALDI-Notebooks liegt jedoch schon einige Monate zurück. Dafür hatten wir gerade gestern ein LIDL-Notebook im Test. Für den Preis von 500 Euro ganz gut. Für einfache Anforderungen war es für den Preis ganz ordentlich. Leider nur im Großraum Berlin erhältlich.

nitram: Bei meinem 2 Wo alten Notebook geht ein USB-Port nicht. Bin entsetzt, dass Media Markt es 3 Wo zur Reparatur schickt. Ersatzlos. Wie kann ich mich wehren?

Michael Wolf: Natürlich hat der Verkäufer ein Recht das Gerät nachzubessern. Natürlich wäre es schöner, wenn sie das Gerät gleich austauschen, aber ein Anspruch besteht darauf nicht. Es sei denn, man schließt einen speziellen Service- oder Garantievertrag ab mit Austauschgarantie.

phlo: Werden Sie in Zukunft auch Subnotebooks und High-End-Geräte testen?

Michael Wolf: Wir testen ca. zwei Mal im Jahr Notebooks. Und versuchen natürlich die Testfelder schon interessant zu halten. Deshalb haben wir immer auch mal Geräte mit besonders großen (17 Zoll) oder kleinen (12 Zoll) Displays dabei gehabt und werden das sicher auch in Zukunft wieder tun. Ein spezielles Testfeld mit besonders teuren Luxusnotebooks sehe ich aber im Moment eher nicht. Das würde wohl am Interesse der meisten unserer Leser vorbei gehen.

Programme

Frager: Am 5.4.2008 habe ich mir ein AcerAspire7520G Notebook gekauft. Es wurde keine Recovery CD oder eine andere Software mitgeliefert. 1. Frage: Ist das ok? 2. frage: Was tun, wenn z.B. das Betriebssystem fehlerhaft ist oder andere Software gelöscht wird? Wie Systemwiederherstellung?

Michael Wolf: Es ist immer verbreiteter, dass bei neuen Rechnern keine Recovery- oder Installations-CD mehr mitgeliefert wird. Die Systemwiederherstellung läuft dann meist über eine Partition auf der Festplatte. Wenn natürlich die Festplatte defekt ist, funktioniert auch das nicht mehr. Dann hat man ein echtes Problem. Darum ist es wichtig, sich von Anfang an um vernünftige Datensicherung zu kümmern. Außerdem kann man natürlich versuchen, sich über den Anbieter trotzdem eine Installations-CD zu bestellen. Ob das erfolgreich ist, ist aber fraglich.

merlin.x: Habe Notebook mit Betriebssystem XP gekauft, allerdings ohne vorinstalliertes Prg. Word & Excel (wurde beim Kauf auch nicht hingewiesen!!!) Was nun? Kann ich den PC zurückgeben aufgrund des fehlenden Progr.? Kaufdatum : 28.02.08.

Michael Wolf: Der Trend geht dahin, dass immer weniger Vollversionen mitgeliefert werden und immer mehr Demoversionen mit begrenzter Laufzeit. Es ist sehr unterschiedlich, mit wie viel vorinstallierter Software Notebooks ausgeliefert werden. Gerade von teuren Büropaketen wie Microsoft Office kann man kaum mit Vollversionen rechnen. Aufwendigere Anwendungsprogramme gehören nicht unbedingt zum Lieferumfang eines neuen Rechners. Die kauft man separat und installiert sie dann.

Fazit

Moderator: Wo sehen Sie denn die größte Schwachstelle der Hotlines?

Sandra Müller: Wir hatten oft den Eindruck dass man ein Problem schnell abhandeln und nicht unbedingt lösen will. Der Second-Level-Support wird nicht ordentlich eingesetzt. Das bedeutet, wenn der erste Kundenberater mit dem ich spreche, keine Lösung hat, wird man nicht automatisch an eine Stufe höher verwiesen.

Moderator: Was ist beim Hotline-Test denn positiv aufgefallen?

Sandra Müller: Positiv ist aufgefallen, dass sie doch etwas besser abschnitten als im letzten Hotline-Test. Und zwar in den Bereichen Fachkenntnis und Problemlösung - aber generell noch immer nicht zufriedenstellend sind. Und wir hatten erstmals auch zwei gute Hotlines, das gab es bisher noch nie.

Moderator: Wir sind kurz vorm Ende unserer Chat-Zeit. Frau Müller, Herr Wolf, möchten Sie noch ein Schlusswort an unsere Nutzer richten?

Michael Wolf: Danke fürs Mitmachen! Es hat Spaß gemacht.

Sandra Müller: Da schließe ich mich doch einfach an: Vielen Dank!

Moderator: Das waren 60 Minuten test.de-Expertenchat. Vielen Dank an Frau Müller und Herrn Wolf für Ihre Antworten. Und natürlich vielen Dank an unsere Nutzer für die vielen Fragen, die wir aus Zeitgründen leider nicht alle stellen konnten. Das Chat-Team wünscht Ihnen allen noch einen schönen Tag.

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