test-Kommentar

Für klassische Bildschirmarbeiter, Surfer und Multimedia-Konsumenten mit Bedarf nach netzunabhängiger Beweglichkeit ist das Aldi-Notebook geeignet. Surfen, Tippen, DVD-Gucken sowie MP3s erzeugen und hören funktioniert prima und auch im Akkubetrieb angenehm lange. Kleine Einschränkung: Im Stand-by-Modus liegt der Stromverbrauch immer noch bei 5 Watt. Wer auf eine lange Akkulaufzeit wert legt, muss das Notebook immer regelrecht herunterfahren und nicht bloß zuklappen. Für Videofreaks fehlt der Firewire-Anschluss und Fotofreunde müssen ohne Speicherkartenleser auskommen. Wer auf aktuelle 3D-Spiele steht, wird keinen Spaß am aktuellen Aldi-Notebook haben. Der Grafikprozessor ist mit aufwändigen Bildschirmabenteuern überfordert. Noch zu beachten: Mit 699 Euro ist das Aldi-Angebot nicht teuer, aber auch nicht konkurrenzlos günstig. Fürs gleiche Geld gibts durchaus öfter mal Centrino-Notebooks mit ähnlicher Ausstattung. Dell etwa bietet sein Inspiron 1300 mit 1,7 GHz-Centrino, 1 024 Megabyte Ram und sonst dem Aldi-Angebot sehr ähnlicher Ausstattung derzeit für 679 Euro an. Allerdings sind dort zusätzlich noch 75 Euro für den Versand fällig.

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