Notebook-Versicherung der Service-AG Jamba Schnelltest

Angebot: Die Service-AG Jamba bietet eine Versicherung an, die beschädigte oder gestohlene Notebooks ersetzt. Partner ist die Axa. Jamba bietet den „Schutzbrief“ im Internet an, zudem wird er Kunden in Elektronikfachgeschäften beim Kauf empfohlen.

Bei Versicherungsabschluss darf das Notebook nicht älter als drei Monate sein. Die Kosten hängen vom Preis des Geräts ab: Für die günstigsten Notebooks im Wert von bis zu 1 000 Euro zahlt der Kunde mindestens 3,59 Euro im Monat, für ein Notebook im Wert von bis zu 4 000 Euro mindestens 8,99 Euro.

Vorteil: Die Versicherung ersetzt das Notebook nach einem Diebstahl und zahlt die Reparaturkosten unter anderem dann, wenn der Versicherungsnehmer es fahrlässig beschädigt hat. Steht eine Reparatur an, die der Versicherer als „unwirtschaftlich“ einstuft, erhält der Kunde ein neues oder auch gebrauchtes Ersatzgerät. Der Vertrag ist monatlich kündbar.

Nachteil: Die Versicherung zahlt nicht bei Verlust oder grober Fahrlässigkeit. Ob etwas „fahrlässig“ oder aber „grob fahrlässig“ passiert, ist schwer abzugrenzen.

Fazit: Der Schutzbrief ist absolut verzichtbar. Es gibt so viele Ausschlüsse, dass die Versicherung selten zahlen muss. Die meisten denkbaren Schadensfälle – beispielsweise Einbruchdiebstahl – sind durch andere Versicherungen wie in diesem Fall die Hausratversicherung abgedeckt. Für Mängel am Gerät haftet der Verkäufer in den ersten zwei Jahren ohnehin.

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