Käufer von Immobilien müssen seit 1. August mehr Geld für Notar und Grund­buch­amt zahlen. Kostet das Haus oder die Wohnung 300 000 Euro, müssen Käufer künftig mit rund 3 240 Euro für die Beur­kundung und Abwick­lung des Kauf­vertrags und den Eintrag ins Grund­buch rechnen. Das sind 540 Euro oder 20 Prozent mehr als bisher. Die neuen Gebührensätze sind im Gerichts- und Notar­kostengesetz fest­gelegt, das die alte Kosten­ordnung ersetzt.

Notar- und Gerichts­kosten für Immobilienkauf (Euro) 1

Kauf­preis

Bis 31. Juli

Ab 1. August

100 000

1 100

1 410

200 000

1 900

2 230

300 000

2 700

3 240

400 000

3 500

4 000

500 000

4 290

4 770

1 000 000

8 280

8 820

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