Seit einer Firmware-Aktualisierung im Dezember berichten viele Besitzer von Nikon-Kameras, dass ihre Geräte nicht mehr mit Akkus von Fremd­herstel­lern funk­tionieren. Das betrifft vor allem Kameras, die mit dem Nikon-Akku EN-EL14 betrieben werden können, etwa die digitalen Spie­gelre­flexmodelle D3100, D3200, D5100 und D5200. Kurz zuvor hatte die Firma Sigma darauf hingewiesen, dass ihre Objektive von der Nikon D5300 nicht angenommen werden (siehe Produktfinder Kamera). Kritiker sehen in solchen Kompatibilitäts­problemen eine Strategie, mit der Nikon die Nutzung von Fremd­zubehör unterbinden und den Absatz eigener Produkte steigern will. Nikon bestätigte auf Anfrage der Stiftung Warentest, dass die Kameras erkennen können, ob ein Originalakku verwendet wird. Dies sei eine Sicher­heits­maßnahme, um „eine Über­hitzung oder Schlimmeres im Falle eines Defekts von Kamera oder Akku zu verhindern“, erklärte das Unternehmen.

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