Unser Rat

Baustandard. Versuchen Sie mit Ihrem Neubau den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung (EnEV) um mindestens 30 Prozent zu unterschreiten. Das wird voraussichtlich schon im kommenden Jahr gesetzlicher Standard sein.

Vertrag. Begriffe wie 1-Liter-Haus oder Niedrigenergiehaus sind nicht geschützt. Definieren Sie im Bauvertrag Grenzwerte, beispielsweise für die Prüfung der Luftdichtigkeit. Lassen Sie die Planung von einem Experten prüfen. Dabei zeigt sich, ob beim Wärmeschutz gemogelt wurde. Die Gütegemeinschaft Niedrigenergie-Häuser (www.guetezeichen-neh.de) bietet die Kontrolle von Planung und Bau eines Einfamilienhauses für zirka 2 500 Euro an. Die Zertifizierung der Planung durch das Passivhaus-Institut (www.passiv.de) kostet etwa 1 500 Euro.

Gebäudehülle. Baulicher Wärmeschutz geht vor. Investieren Sie lieber in die Gebäudehülle als in teure Heiztechnik.

Förderung. Nicht nur die staatliche Bank KfW fördert energiesparendes Bauen. Viele Länder oder Kommunen haben eigene Programme. Beispiel Hannover: Wer bis Ende Oktober ein Passivhaus baut, bekommt 6 000 Euro Zuschuss – zusätzlich!

Probe. Private Passivhäuser können Sie am Tag des Passivhauses besuchen. Informationen finden Sie unter www.ig-passivhaus.de.

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