Rund zehn Millionen Deutsche sind tätowiert. Doch nicht immer verläuft die Verzierung der Haut problemlos. Vor allem Farben, die Nickel enthalten, können schwere krankhafte Haut­ver­änderungen auslösen. Schlimms­tenfalls muss ein Arzt die Tätowierung wieder entfernen – eine schmerzhafte, teure Prozedur. Die deutsche Tätowier­mittel-Verordnung untersagt die Verwendung bestimmter Substanzen, Nickel ist aber nicht voll­ständig verboten. Das Bundes­institut für Risiko­be­wertung (BfR) rät Herstel­lern dennoch, Nickel in Tätowier­mitteln und in Permanent-Make-up auf das gerings­tmögliche Maß zu senken. Zudem warnt das BfR, dass Spuren von Nickel während des Herstellungs­prozesses als Verunreinigungen in die Farben gelangen können. Als Inhalts­stoff ist es für Nickel­allergiker dann nicht erkenn­bar.

Tipp: Kaufen Sie Tätowier­farben nicht im Internet. Ihre Herkunft und Zusammenset­zung ist oft unklar. Wer weiß, dass er auf Nickel allergisch reagiert, sollte seinen Tätowierer informieren.

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