Das Rauch­verbot in Deutsch­land zeigt Wirkung: Seit seiner Einführung 2007 ist die Zahl der Klinikbe­hand­lungen von Herz­infarkten um mehr als 8 Prozent zurück­gegangen. Bei der Angina pectoris, einer Vorstufe des Herz­infarkts, sank die Rate sogar um mehr als 13 Prozent. Das ergab eine Vorher-nachher-Studie mit Daten von fast vier Millionen DAK-Versicherten. Weniger Behand­lungen führen auch zu sinkenden Kosten für die Krankenkassen. Die DAK sparte im ersten Jahr des Rauch­verbots mehr als sieben Millionen Euro ein, wie die Auswertung ebenfalls zeigt. 2007 war das Bundes­gesetz zum Nicht­raucher­schutz in Kraft getreten. In dieser Zeit entstanden Gesetze der Bundes­länder mit Rauch­verboten für die Gastronomie, wenn auch nicht ohne Ausnahmen. Studien aus Ländern mit absolutem Rauch­verbot zeigen einen stärkeren Rück­gang der Infarkt­rate. Hier­zulande sind Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen die Todes­ursache Nummer eins.

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