Schnäpp­chen mit Tages­zulassung: Die güns­tigsten Autos vom Händler

Autos mit Tages­zulassung gehen mit besonders hohen Rabatten vom Hof. Der Händler meldet ein fabrikneues Auto für wenige Tage auf den eigenen Namen an. So wird aus einem Neuwagen ein „junger Gebrauchter“.

Teils werden diese Pkw im Betrieb des Händ­lers gebraucht, beispiels­weise für Probefahrten. Mitt­lerweile dienen sie aber vor allem der Verkaufs­förderung. Zum Beispiel, wenn der Händler einen Bonus mitnehmen will, den er vom Hersteller erhält, wenn er bestimmte Verkaufs­zahlen erreicht. Dabei zählen auch Autos mit, die er kurz auf sich selbst zulässt. So werden selbst Pkw, die fast keine Kilo­meter auf dem Tacho haben, als „gebraucht“ verkauft.

Vorteil für den Kunden ist nicht nur der güns­tige Preis. Er kann das Auto auch gleich mitnehmen. Dafür muss er es aber so nehmen, wie es da steht: Farbe, Polster, Ausstattung. Außerdem beginnen mit der Zulassung wichtige Fristen: Garantie, Neuwert­entschädigung der Versicherung, Tüv.

Die Zahl der Tages­zulassungen liegt derzeit auf Rekord­niveau. Jeder dritte Neuwagen wird so in den Markt gedrückt. Ende 2012 waren es bei Honda 53 Prozent, so die Uni Duisburg-Essen, bei Hyundai und Fiat 40 Prozent, bei Opel 36 Prozent, bei VW 34 Prozent. Eher nied­rige Quoten hatten Toyota mit 15 Prozent, Smart mit 9 Prozent und Dacia mit 7 Prozent.

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