Neues von der CeBIT - Mobilfunk Meldung

CMD-MZ5.

Designerhandys: Hingucker an den Messeständen warben "Kauf mich": Sie haben große Displays. Sie erstrahlen weiß (Nokia 8890), blau (Philips Xenium und Ozeo), oder bernsteinfarben (Philips Az@lis 238, Siemens SL 45) ­ und lassen oft noch auf sich warten. Silbrige und verchromte Gehäuse sind "in" (Sony CMD-Z5, Nokia 8890, Siemens SL 40). Aber nicht immer gehen schickes Design und Funktionsumfang Hand in Hand. Viele Edelhandys beherrschen nicht die schnelle Datenübertragung. Doch die braucht auch nicht jeder.

Ausstattungswunder: Handys werden immer luxuriöser ausgestattet. Im Trend sind Multifunktionstelefone, die mit schneller Technik Informationen aus dem Internet abrufen, an Termine erinnern oder Musik abspielen ­ Telefonieren wird da fast zur Nebensache. Die Sprachwahl findet sich immer öfter.

Daten flitzen: Bereits Standard ist ein WAP-Browser, mit dem Handys speziell aufbereitete Informationen aus dem Internet abrufen können. Das herkömmliche WAPpen ist allerdings sehr langsam, schnellere Übertragungstechniken wie GPRS und HSCSD sollen der bisher spärlichen Nachfrage zu mehr Schwung verhelfen. Leider ist GPRS ziemlich teuer, und geht nur mit neuen Handys (ohne Vertrag kosten sie zwischen 800 und 1.300 Mark). Motorola stellte diverse GPRS-Handys vor, darunter ein winziges und nur 80 Gramm leichtes Telefon. Das v66 kann wie seine Vorgänger zusammengeklappt werden und ist ein Triband-Handy.

Musikalisch wird es bei Sony. Der japanische Hersteller präsentierte das winzige Klapphandy CMD-MZ5, das Musikdateien speichern und abspielen kann sowie E-Mails verschickt.

Infos vor Ort: Die CeBIT war Startplatz für ortsbezogene Mobilfunkdienste (Location Based Services). D1 und E-Plus erfassen, in welcher Funkzelle der Kunde sich gerade befindet und verraten über WAP, wie er zum nächsten Theater, einer Taxihaltestelle oder dem Fernbahnhof kommt. Die Ortsinformation wird nicht automatisch übertragen. Der Kunde muss sie jedesmal neu genehmigen. Später soll das Handy auch mal mitteilen können, welche Freunde sich gerade in der Nähe aufhalten. AOL-Kunden kennen das als "Buddies Online".

Dieser Artikel ist hilfreich. 218 Nutzer finden das hilfreich.