Neues Sorgerecht Meldung

Der Bundes­tag hat das Sorgerecht reformiert und es damit unver­heirateten Vätern leichter gemacht, das Sorgerecht für ihr Kind zu bekommen. Der Vater kann die Mitsorge nunmehr auch dann erhalten, wenn die Mutter nicht zustimmt. Bei der Geburt eines Kindes hat die Mutter zwar das alleinige Sorgerecht, der Vater kann beim Familien­gericht aber die gemein­same Sorge beantragen. Die Mutter wird dann zur schriftlichen Stellung­nahme aufgefordert. Der Vater kann die Mitsorge auch gegen den Willen der Mutter vom Gericht über­tragen bekommen, sofern das dem Wohl des Kindes nicht entgegen­steht. Bislang hatte ein Vater nach der Trennung von seiner Part­nerin mit ihr nur dann ein gemein­sames Sorgerecht, wenn beide bei Geburt des Kindes verheiratet waren oder sich das Eltern­paar nach der Geburt auf das gemein­same Sorgerecht geeinigt hatte.

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