Banken dürfen für die Zeichnung von Aktien bei Neuemissionen auch dann eine Gebühr erheben, wenn der Anleger bei der Zuteilung der Aktien leer ausgeht. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden (Az. XI ZR 156/02).

Mit diesem Urteil erhielt die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Recht, die von ihren Kunden eine Zeichnungsgebühr von 5 Euro pro Auftrag verlangt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hielt diese Gebühr für unzulässig. Die Emissionsgebühr dürfe nach Meinung der Verbraucherschützer nur dann verlangt werden, wenn der Kunde die Aktien auch bekomme.

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