Wer die Payback-Karte besitzt, kann bei bestimmten Unternehmen billiger einkaufen. Er bekommt zwischen 1 und 3 Prozent Rabatt, der ihm als "elektronischer Punkt" auf einem persönlichen Konto gutgeschrieben wird. Hat er genug Punkte gesammelt, kann er sich entweder das Geld auszahlen lassen oder dafür bei einem der beteiligten Unternehmen einkaufen.

Mitte März hat die Loyalty Partner GmbH das Payback-Programm gestartet. Mittlerweile haben mehr als eine Million Kunden das Plastikkärtchen in der Tasche und sammeln bei neun Unternehmen aus Dienstleistungs- und Handelsbranchen Punkte. Neben der Mineralölfirma DEA sind das Apollo-Optik, Europcar, FTI Touristik, Kaufhof, Palmers, Real, Sportarena und die Ufa-Kinos.

Wer den Antrag für die kostenlose Karte ausfüllt, wird zum gläsernden Kunden. Er gibt den Firmen damit nicht nur Informationen über sein Einkaufsverhalten, er muss auch mit viel persönlicher Werbung rechnen, denn selbst, wenn er nur bei einer Firma kauft, erfahren zum Beispiel alle anderen den Umsatz und den Kauftag. Wer sich davor schützen will, sollte den Kartenantrag gründlich lesen und neben dem Passus: "Ich bin damit einverstanden, zusätzliche Informationen und Angebote von Payback und den Partnerunternehmen zu erhalten" ein Kreuz machen. Denn neben dem leeren Kästchen steht: "Hier ankreuzen, falls nicht."

TiPP: Die kostenlose Rabattkarte sollte nur derjenige nutzen, der bei den angeschlossenen Firmen Stammkunde ist oder werden möchte. Nur der regelmäßige Einkauf bringt viele Punkte. Der Vergleich mit Preisen anderer Unternehmen bleibt Pflicht, denn was nützt ein teurer Einkauf mit kleinem Rabatt?

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