Krankheiten kennen keine Sprechzeiten. Auch abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen sind daher Ärzte im Einsatz, um Patienten zu behandeln. Dieser Not- oder Bereitschaftsdienst ist nun telefonisch unter 116 117 zu erreichen – ohne Vorwahl, kostenlos von Festnetz und Handy, bundesweit. Patienten müssen sich nur noch eine Nummer merken, statt wie bisher je nach Region andere Informationskanäle anzuzapfen. In Baden-Württemberg, Saarland, Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen gilt die neue Nummer aber erst in einigen Wochen.

Tipp: Wählen Sie 116 117 bei Krankheiten, mit denen Sie jetzt und nicht erst am nächsten Werktag zum Arzt gehen würden. Eine weitere Anlaufstelle sind Notfallambulanzen, die es in den allermeisten Kliniken gibt. Bereitschaftsdienst leisten auch Apotheken (Suche: www.aponet.de/notdienst) und Zahnärzte (Suche meist über www.google.de, Stichworte: KZV Bundesland Notdienst). Bei Lebensgefahr, zum Beispiel Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, wählen Sie den Notruf 112.

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