Neue Muster­prozesse Steuern Special

Das Finanz­amt lehnt Ihre Ausgaben ab? Dann sollten Sie prüfen, ob Sie sich mit einem Einspruch einklinken können, ohne selbst zu klagen. Es gibt interes­sante neue Muster­prozesse. Gestritten wird um den Abzug von Scheidungs­kosten, Werbungs­kosten für die Kapital­anlage, Abzug für haus­halts­nahe Dienst­leistungen, ob es länger Kinder­geld geben muss und vieles mehr.

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Finanztest nennt Muster­verfahren, in denen Steuerfragen höchst­richterlich geklärt werden. Drei Muster­briefe zum Thema Einkommensteuer- und Kinder­geld­bescheid helfen Steuerzah­lern bei der Formulierung korrekter Einsprüche.

Der Einstieg in das Special

„Frisch Geschiedene traf dieses Jahr ein neuer Schlag: Sie konnten in ihrer Steuererklärung für das Jahre 2013 keine Scheidungs­kosten als außergewöhnliche Belastung absetzen. Ebenso erging es allen, die ihre gesetzliche Lebens­part­nerschaft aufgelöst hatten.

Finanztest empfahl, Anwalts- und Gerichts­kosten trotzdem anzu­geben und binnen einem Monat Einspruch gegen den Steuer­bescheid einzulegen, wenn das Finanz­amt sich quer­stellt.

In vielen anderen Streitfragen sollten Steuerzahler ähnlich vorgehen. Sie melden ihre Ansprüche an und legen dann Einspruch ein, egal ob es um Kinder­geld oder Depot­gebühren für Wert­papiere geht. Finanztest zeigt den Weg.

Finanz­ämter sind zwar erst dann verpflichtet, den Steuer­bescheid nach einem Einspruch offen­zuhalten, wenn ein Muster­verfahren beim Bundes­finanzhof, Bundes­verfassungs­gericht oder Europäischen Gerichts­hof ange­kommen ist. Oft tun sie das aber schon vorher. (...)“

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