Seit neuestem müssen verarbeitete und verpackte Lebensmittel, die die zwölf häufigsten Allergene enthalten, europaweit gekennzeichnet werden. Lose Ware ist aber ausgenommen. Und es gibt Übergangsfristen, bis die Bestände verkauft sind: Was vor Ende November produziert wurde, darf ohne Allergenhinweis auskommen. Die Kennzeichnung gilt für glutenhaltiges Getreide wie Weizen und Roggen, Eier, Fisch, Krebstiere, Nüsse, Soja, Milch, Erd­nüsse, Sellerie, Sesamsamen, Senf und Schwefelverbindungen. Auch weiterverarbeitete Allergene müssen erkennbar sein, beispielsweise wenn Lezithin in der Backmischung aus Soja stammt.

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