Mit seinen neuen Tarif­konditionen sorgt Mobil­funkanbieter Base für Verärgerung bei zahlreichen Kunden. Nutzer vereinbaren ein monatliches Daten­volumen, mit dem sie mit hohem Tempo mobil surfen können. Ist das Volumen ausgeschöpft, stockt Base es auto­matisch wieder auf – bis zu dreimal im Monat. Das kostet jedes Mal extra. Erst dann drosselt Base die Surf­geschwindig­keit. Wird das „maximale zusätzliche Daten-Auto­matik-Volumen in drei aufeinander­folgenden Monaten voll­umfäng­lich ausgeschöpft“, stuft Base den Nutzer auto­matisch in den nächst­höheren Tarif ein — ob er das will oder nicht. Einen Anspruch auf eine Herab­stufung räumt Base seinen Kunden nicht ein. Mit dem neuen Tarifmodell verabschiedet sich der Anbieter von dem bisher üblichen Verfahren, die Über­tragungs­geschwindig­keit nach Erreichen eines vereinbarten Volumens zu drosseln. Base-Kunden haben nach Erreichen des vereinbarten Daten­volumens nur noch die Wahl zwischen draufzahlen oder nicht mehr mobil surfen – jedenfalls solange der Vertrag läuft.

Tipp: Der Produktfinder Handytarife zeigt über 4 000 Mobil­funk­tarife – sinn­voll geordnet nach verschiedenen Nutzer­typen.

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