Neu am Markt: Anfahrhilfe AutoSocks Meldung

AutoSocks, Anfahrhilfe für Autos.
Preis: 79 bis 92 Euro
(je nach Größe)

Sicher anfahren - auch bei Eis und Schnee. AutoSocks sollens möglich machen. Die neue Anfahrhilfe wird einfach über die Reifen gestreift. Der textile Bezug erhöht die Haftung, behauptet der Anbieter. Die Stiftung Warentest hats ausprobiert. Ergebnis: Fehlanzeige. Die AutoSocks helfen nicht und gehen schnell kaputt.

Haftung nimmt ab

Gute Winterreifen haften mit AutoSocks sogar etwas schlechter als ohne. Der Referenzreifen der Stiftung Warentest (100 Prozent Haftung) erreichte mit AutoSocks nur 98 Prozent auf Schnee. Bei vereister Fahrbahn sogar nur 70 Prozent. Der nackte Winterreifen haftet besser. test-Qualitätsurteil: gut. Der Referenzreifen heißt Continental WinterContact TS 790. Dimension: 195/65 R15 T. Seine Traktionswerte wurden als Referenz genutzt.

Schnell verschlissen

Ein weiterer Nachteil der AutoSocks: Die Reifenbezüge verschleißen schnell. Im Test waren sie schon nach kurzer Zeit so stark beschädigt, dass sie sich nicht mehr vom Reifen demontieren ließen. Dabei werden AutoSocks als preiswerte, leichte und einfach zu montierende Anfahrhilfe angeboten. Sie sind laut Anbieter Tüv-geprüft und für Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h ge­eignet. Ihr Preis: 79 bis 92 Euro - je nach Größe.

Am besten mit Ketten

Fazit: Wer im Winter sicher fahren will, zieht gute Winterreifen auf. Ohne AutoSocks. Im Test schnitten die 195er Basisreifen am besten ab. Extrabreite Reifen der Größe 225/45 R17 V haften trotz Winterprofil etwas schlechter. Wenns heftig schneit, helfen Ketten: Sie erhöhen die Haftung gegenüber dem „nackten“ Winterreifen um etwa 50 Prozent. Sommerreifen sind im Winter naturgemäß keine gute Wahl. Auf Schnee und Eis rutschen sie weit hinter die Winterreifen zurück.

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