So gehts

Um die persönliche Cloud nutzen zu können, müssen Anwender zunächst den Cloudspeicher anschließen, einrichten, absichern und danach den Fern­zugriff frei­schalten. So funk­tioniert es.

Anschließen

Netz­werk­fest­platte Test

Besitzer eines persönlichen Cloudspeichers schließen das Gerät zuerst an. Das funk­tioniert bei allen Modellen recht einfach: Verbinden Sie das mitgelieferte Netz­werk­kabel der Netz­werk­fest­platte mit ­einem freien Netz­werk­anschluss am Router. Idealer­weise bietet der Router mindestens einen schnellen Gigabit-Anschluss. Nutzen Sie diesen für die höchste Geschwindig­keit bei der ­Daten­über­tragung. Stecken Sie den Stecker des persönlichen Cloudspeichers in die Dose.

Einrichten

Netz­werk­fest­platte Test

Ist die Fest­platte ange­schlossen, muss der Besitzer sie erst­malig einrichten. Starten Sie, indem Sie am Computer in Ihrem Internet­browser die in der Anleitung ange­gebene Netz­werk­adresse des Cloudspeichers eingeben. Folgen Sie dann den Anweisungen auf dem Bild­schirm. Am Ende der Installation sollten Sie auf der Benutz­eroberfläche Ihres Geräts landen. Dort nehmen Sie weitere Einstel­lungen vor. Die über­sicht­lichsten Benutz­eroberflächen bieten die Geräte von Synology und Seagate.

Absichern

Netz­werk­fest­platte Test

Wichtig ist, dass der Zugriff auf die persönliche Cloud mit einem starken Pass­wort geschützt ist (Meldung Passwortsicherheit, test 5/2015). Außerdem sollten Sie eine Verschlüsselung einrichten. Beides schützt davor, dass Kriminelle die Daten einsehen können. Jeder Benutzer sollte außerdem ein eigenes Nutzer­konto haben, mit dem er nur auf die für ihn wichtigen Datei­ordner zugreifen kann, nicht aber auf die Benutz­eroberfläche. So kann niemand versehentlich die Sicher­heits­einstel­lungen ändern.

Fern­zugriff steuern

Netz­werk­fest­platte Test

Richten Sie noch den Fern­zugriff ein. Dann können Sie auch von unterwegs per App oder Internet­browser auf Ihre Cloud zuhause zugreifen. Den Zugriff von außen können Sie für jeden Nutzer einzeln steuern. Jeder Nutzer erhält meist eine Akti­vierungs­mail, mit der er sich einmalig beim System ausweisen muss. Wichtig ist, dass Sie die Trans­port­verschlüsselung „https“ akti­vieren, falls die nicht voreinge­stellt ist. Im Test war das bei den Geräten von Buffalo und Synology ­nötig. Alle anderen hatten die Trans­port­verschlüsselung schon akti­viert.

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