Netz­werk­fest­platte Test

Sensible Dokumente und private Fotos will nicht jeder im Cloudspeicher irgend­eines Anbieters ablegen. Wer seine Daten trotzdem an einem Ort bündeln und von über­all darauf zugreifen möchte, kann das auch mit einer persönlichen Cloud tun. Privates liegt dann zu Hause auf Fest­platten und nicht auf einem Server im Internet. Wie sicher persönliche Clouds sind, ob sie sich leicht bedienen lassen und wie viel Strom sie verbrauchen, haben wir an zehn Netz­werk­speichern ausprobiert.

Das bietet der Test

  • Test­ergeb­nisse zu 10 Netz­werk­speichern, darunter 5 mit einem Fest­platten­einschub und 5 mit zwei Fest­platten­einschüben.
  • Tipps zum Anschließen, Einrichten und Absichern der Fest­platten.

Der Einstieg in den Testbe­richt

„Die Fotos aus dem Winter­urlaub, die Lieblings­lieder, Filme und Dokumente liegen an einem zentralen Ort – und der Besitzer der Daten kann dezentral auf sie zugreifen, von über­all. Ganz gleich ob am Rechner im Büro, auf dem Tablet im Wohn­zimmer, unterwegs auf dem Smartphone. Auf Wunsch kann er die Schnapp­schüsse von der Skipiste sogar mit den Urlaubs­bekannt­schaften teilen. Er könnte ein Word-Dokument auch gemein­sam mit einem Kollegen bearbeiten. „Cloud“ heißt das Zauber­wort, eng­lisch für Wolke.

Spezialisierte Dienste bieten solche Daten­wolken an: Dropbox zum Beispiel, OneDrive oder iCloud. Die Nutzer müssen allerdings mit dem Unbe­hagen leben, dass der Anbieter die persönlichen Daten einsehen kann (siehe Test Online-Speicherdienste, 8/2013). Auch das Risiko eines Hacker­angriffs besteht. Buch­stäblich am eigenen Leib bekamen das viele Nutzer, darunter auch Promis wie Schauspiel­star Jennifer Lawrence, vorletztes Jahr beim iCloud-Hack zu spüren. Plötzlich fanden sie ihre privaten und zum Teil sogar intimen Fotos öffent­lich im Netz wieder. (...)“

Dieser Artikel ist hilfreich. 86 Nutzer finden das hilfreich.