Die eigenen Daten sind ein Schatz. Sicher aufheben lassen sie sich auf einer Netz­werk-Fest­platte, auch NAS genannt.

Cloud-Speicher­dienste wie Dropbox, iCloud und Co sind praktisch. Doch nicht jeder will seine Daten auf Servern irgend­eines Konzerns deponieren. Die Alternative zum Cloud-Dienst: Netz­werk­fest­platten (NAS), die Sie sich zur privaten Cloud daheim ausbauen können. Die Stiftung Warentest hat acht Lösungen von vier Anbietern geprüft. Hier lesen Sie, wie gut sich die privaten Clouds etwa via App bedienen lassen, wie gut sie funk­tionieren – und wie sicher die Daten lagern. Der Test zeigt große Unterschiede.

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TestNetz­werk­fest­platten (NAS) im Test16.05.2019
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Eine Netz­werk­fest­platte als Cloud

Netz­werk­speicher – oft „NAS“ genannt („network-attached storage“) – hängen am heimischen Router und dienen im lokalen Netz­werk als zentraler Speicher für Musik, Fotos, Videos und Dokumente aller Art. Mithilfe entsprechender Apps und Dienste lassen sie sich aber auch für den Online-Fern­zugriff einrichten – als Alternative zu Dropbox und Co zum Test Cloud-Dienste. Das verlangt allerdings etwas mehr tech­nisches Verständnis als ein Fertigdienst aus dem Netz.

Das bietet der Private-Cloud-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für acht Netz­werk­fest­platten (NAS) mit Cloud-Funk­tion von Buffalo, Qnap, Synology und WD.

Kauf­beratung. Besonders die Produkte von Qnap und Synology setzen auf Funk­tions­vielfalt. WD ist dagegen stark auf die Cloud-Nutzung zugespitzt. Auch bei Hand­habung und Daten­schutz zeigt der Test große Unterschiede.

Tipps und Hintergrund. Wer seine eigene Cloud betreibt, muss sich selbst um deren Sicherheit kümmern. Hier erfahren Sie, was zu tun ist.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF der Testbe­richte Netz­werk-Fest­platten aus test 5/2019 sowie aus test 2/2016.

Netz­werk­speicher: Acht Lösungen von vier Anbietern

Die vier güns­tigeren Geräte im Test der Stiftung Warentest (zwischen rund 150 und 215 Euro) haben jeweils nur ein Fest­platten­lauf­werk. Die teureren zwischen 230 und 340 Euro bieten dagegen zwei Fest­platten. Das dient der Daten­sicherheit. Im Test zeigen sich große Unterschiede nicht nur beim Funk­tions­umfang und der Daten­sicherheit, sondern auch in der Hand­habung. So klappt etwa die Einrichtung über den Web-Browser oder die Nutzung per Smartphone-App längst nicht bei allen gut.

Private Cloud – Mängel beim Daten­schutz

Wer sich seine private Cloud einrichtet, speichert die Daten in den eigenen vier Wänden. Doch für den Fern­zugriff werden sie zumindest teil­weise auch über Server der Anbieter über­tragen. Darum hat die Stiftung Warentest auch deren Daten­schutz­erklärungen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Erklärungen von zwei der vier Anbieter weisen sehr deutliche Mängel auf. Ein Anbieter fällt zudem beim Daten­sende­verhalten seiner Android-App negativ auf: Sie sendet den Stand­ort des Nutzers an Dritt­anbieter, ohne dass das für die Funk­tion nötig wäre.

Netz­werk­fest­platten – Vorteile und Nachteile im Über­blick

Vorteile

Kontrolle. Dank Netz­werk­fest­platte hat der Nutzer – anders als bei Cloud-Diensten – die alleinige Kontrolle über seine Daten.

Daten­menge. Die Fest­platten sind gut geeignet für Backups und große Daten­mengen.

Kosten. Die Anschaffung einer Platte bedeutet: Einmalige Kosten statt monatliche Zahlungen.

Umwelt. Der Betrieb einer Fest­platte bringt keine große Umwelt­belastung.

Nachteile

Einrichtung. Die private Cloud ist kompliziert einzurichten.

Sicher­heits­management. Nutzer sind selbst verantwort­lich fürs Einspielen von Sicher­heits­updates.

Kosten. Eine private Cloud kostet in jedem Fall Geld.

Daten­sicherheit. Brände oder Wasser­schäden können zum Daten­verlust führen.

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