Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test Die besten Fest­platten für die private Cloud

Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test - Die besten Fest­platten für die private Cloud
Die eigenen Daten sind ein Schatz. Sicher aufheben lassen sie sich auf einer Netz­werk-Fest­platte, auch NAS genannt. © Getty Images, Shutterstock (M)

NAS-Systeme mit Fern­zugriff können eine Alternative zu Cloud-Diensten sein. Der Test von acht Systemen zeigt Unterschiede bei Bedienung und Daten­sicherheit. Vier sind gut.

Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test Testergebnisse für 8 Netz­werk­speicher 05/2019

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Inhalt
Liste der 8 getesteten Produkte
Netz­werk­speicher 05/2019 - Netz­werk­fest­platte mit einem Lauf­werk
  • Buffalo LinkStation LS510D Hauptbild
    Buffalo LinkStation LS510D
  • Qnap TS-128A Hauptbild
    Qnap TS-128A
  • Synology DiskStation DS119j Hauptbild
    Synology DiskStation DS119j
  • WD My Cloud Home Hauptbild
    WD My Cloud Home
Netz­werk­speicher 05/2019 - Netz­werk­fest­platte mit zwei Lauf­werken
  • Buffalo LinkStation LS520D Hauptbild
    Buffalo LinkStation LS520D
  • Qnap TS-228A Hauptbild
    Qnap TS-228A
  • Synology DiskStation DS218j Hauptbild
    Synology DiskStation DS218j
  • WD My Cloud Home Duo Hauptbild
    WD My Cloud Home Duo

Eine Netz­werk­fest­platte als Cloud

Netz­werk­speicher – oft „NAS“ genannt („network-attached storage“) – hängen am heimischen Router und dienen im lokalen Netz­werk als zentraler Speicher für Musik, Fotos, Videos und Dokumente aller Art. Mithilfe entsprechender Apps und Dienste lassen sie sich aber auch für den Online-Fern­zugriff einrichten – als Alternative zu Dropbox und Co zum Test Cloud-Dienste. Das verlangt allerdings etwas mehr tech­nisches Verständnis als ein Fertigdienst aus dem Netz.

Das bietet der Private-Cloud-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
Die Tabelle zeigt Bewertungen für acht Netz­werk­fest­platten (NAS) mit Cloud-Funk­tion von Buffalo, Qnap, Synology und WD.
Kauf­beratung.
Besonders die Produkte von Qnap und Synology setzen auf Funk­tions­vielfalt. WD ist dagegen stark auf die Cloud-Nutzung zugespitzt. Auch bei Hand­habung und Daten­schutz zeigt der Test große Unterschiede.
Tipps und Hintergrund.
Wer seine eigene Cloud betreibt, muss sich selbst um deren Sicherheit kümmern. Hier erfahren Sie, was zu tun ist.
Heft­artikel.
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Test Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test

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Netz­werk­speicher: Acht Lösungen von vier Anbietern

Die vier güns­tigeren Geräte im Test der Stiftung Warentest (zwischen rund 150 und 215 Euro) haben jeweils nur ein Fest­platten­lauf­werk. Die teureren zwischen 230 und 340 Euro bieten dagegen zwei Fest­platten. Das dient der Daten­sicherheit. Im Test zeigen sich große Unterschiede nicht nur beim Funk­tions­umfang und der Daten­sicherheit, sondern auch in der Hand­habung. So klappt etwa die Einrichtung über den Web-Browser oder die Nutzung per Smartphone-App längst nicht bei allen gut.

Private Cloud – Mängel beim Daten­schutz

Wer sich seine private Cloud einrichtet, speichert die Daten in den eigenen vier Wänden. Doch für den Fern­zugriff werden sie zumindest teil­weise auch über Server der Anbieter über­tragen. Darum hat die Stiftung Warentest auch deren Daten­schutz­erklärungen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Erklärungen von zwei der vier Anbieter weisen sehr deutliche Mängel auf. Ein Anbieter fällt zudem beim Daten­sende­verhalten seiner Android-App negativ auf: Sie sendet den Stand­ort des Nutzers an Dritt­anbieter, ohne dass das für die Funk­tion nötig wäre.

Netz­werk­fest­platten – Vorteile und Nachteile im Über­blick

Vorteile
Kontrolle.
Dank Netz­werk­fest­platte hat der Nutzer – anders als bei Cloud-Diensten – die alleinige Kontrolle über seine Daten.
Daten­menge.
Die Fest­platten sind gut geeignet für Backups und große Daten­mengen.
Kosten.
Die Anschaffung einer Platte bedeutet: Einmalige Kosten statt monatliche Zahlungen.
Umwelt.
Der Betrieb einer Fest­platte bringt keine große Umwelt­belastung.
Nachteile
Einrichtung.
Die private Cloud ist kompliziert einzurichten.
Sicher­heits­management.
Nutzer sind selbst verantwort­lich fürs Einspielen von Sicher­heits­updates.
Kosten.
Eine private Cloud kostet in jedem Fall Geld.
Daten­sicherheit.
Brände oder Wasser­schäden können zum Daten­verlust führen.

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