Diagnose Bronchitis? Dagegen sind Antibiotika oft nicht notwendig.

Antibiotika gelten als Alleskönner. Doch ihr Einsatz kann schwere Neben­wirkungen haben – wie Sehnenrisse, Nervenschäden und psychische Erkrankungen. Daher sollten Ärzte bestimmte Antibiotika – die Fluorchinolone – nur noch in Ausnahme­fälle verschreiben. Die Gesund­heits­experten der Stiftung Warentest erklären, wann Antibiotika sinn­voll sind, warum deren Verwendung in der Tiermast problematisch ist und wieso manche Blasen­entzündung auch ohne Antibiotika abheilt.

Allzweck­waffe Penicillin

Bevor wir uns den Problemen zuwenden, die der allzu sorglose Einsatz von Antbiotika mit sich bringt, müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass das Ganze auch eine Erfolgs­geschichte ist. Sie beginnt mit der Entdeckung des Penicillins.

1893 entdeckte der italienische Arzt Bartolomeo Gosio, dass eine Schimmelpilzgattung Milz­brander­reger nicht weiter wachsen ließ. Es gab jedoch kein großes Interesse an seinen Erkennt­nissen.
1897 dokumentierte der französische Militär­arzt Ernest Duchesne – nachdem er mit Schimmelpilzen und Mikroben experimentierte – in seiner Doktor­arbeit ebenfalls, dass das Wachs­tum der Bakterien verhindert wurde. Seine Doktor­arbeit wurde jedoch abge­lehnt.
1928 entdeckte dann der schottische Mediziner und Bakteriologe Alexander Fleming eher zufäl­lig die Wirkung des Penicillins. Er hatte eine Petrischale mit Bakterienkulturen beiseite­gestellt, sie vergessen und fuhr in den Urlaub. Als er wieder zurück­kehrte, hatte sich ein Schimmelpilz auf der Schale gebildet, der ganz offen­bar krank­heits­erregende Bakterien abtötete.
1938 stellten schließ­lich der britische Pathologe Howard Florey und der deutsch-britische Biochemiker Ernst Boris Chain Penicillin in größeren Mengen her und machten es markt­fähig.
1945 war das der Schwe­dischen Akademie der Wissenschaften im Oktober einen Medizin-Nobel­preis für das Forscher-Trio Fleming, Florey und Chain wert.

Gegen Entzündung

Dank der Wirkungsweise von Penicillin mussten bakterienbe­dingte Wund­infektionen, aber auch Hirnhaut-, Bauchfell- und Lungen­entzündungen, Diph­therie, Keuchhusten, Milz­brand, Gasbrand, Pocken oder Syphilis alsbald nicht mehr tödlich verlaufen. Inzwischen sind verschiedene verwandte Wirk­stoffe hinzugekommen. So sind auch Nasen­neben­höhlen-, Mittel­ohr- und Harnwegs­entzündungen besser behandel­bar.

Vorbeugender Einsatz

Außerdem kommen Penicilline bevor­zugt zum Einsatz, wenn bei Operationen Infektionen vorgebeugt werden soll.

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Warum Penicillin ein gutes Mittel ist und wie man Allergien erkennt

Penicillin ist besser als sein Ruf: Den Wirk­stoff gibt es etwa in Tablettenform, in Kapseln, Injektions- und Infusions­lösungen, Pulvern oder Sirupen. Er kann chemisch hergestellt, aber auch biotechnologisch aus Schimmelpilzen gewonnen werden.

Penicilline, fach­sprach­lich auch als Beta-Laktam-Antibiotika bekannt, gehören zu den am längsten erprobten Antibiotika und werden bei schweren Infektionen schon Klein­kindern verabreicht. Obwohl Penicilline schon so lange genutzt werden, sind sie immer noch sehr gut wirk­sam – und erstaunlich wenige Bakterien sind dagegen unempfindlich (resistent) geworden. Das hängt damit zusammen, dass die Mittel oft zielge­richtet nur schädliche Bakterien­arten abtöten und die übrigen verschonen.

Penicillin-Allergie: Verdacht oft unbe­gründet

Viele Menschen schluss­folgern aus oft lange zurück­liegenden Erfahrungen, dass sie Penicilline nicht vertragen – denn sie haben zum Beispiel mit Durch­fall, Hautrötungen oder Juck­reiz reagiert. Doch das ist noch kein Beweis für eine allergische Reaktion. Nicht berück­sichtigt wird oft, dass diese Effekte möglicher­weise durch andere Medikamente (Wechsel­wirkung), den Infekt selbst, eine gleich­zeitig vorliegende Virus­infektion oder eine Pseudoal­lergie ausgelöst wurden. Die unerwartete Reaktion kann auch einfach eine übliche Reaktionen auf Antibiotika sein, da letztere auch nützliche Darmbakterien angreifen.

Nur jeder Zwei­hundertste ist tatsäch­lich gegen Penicillin allergisch

Eine Studie von 2019 in der Fach­publikation Jama ermittelte, dass jeder Zehnte angibt, gegen Penicilline allergisch zu sein. Doch der Allergie­verdacht bestätigte sich nur bei jedem Zwanzigsten von ihnen. Das bedeutet: Nur jeder Zwei­hundertste leidet tatsäch­lich an einer Penicillin-Über­empfindlich­keit. Teilt ein Patient seinem Arzt mit, auf Penicilline allergisch zu reagieren, verschreibt dieser meist andere Antibiotika. Das wiederum kann Nachteile für die Betroffenen haben, denn Alternativen wie sogenannte Breitbandantibiotika oder Reserveantibiotika wirken oft nicht so gut. Sie können mehr Neben­wirkungen haben, das Risiko für Resistenzen erhöhen.

So erkennen Sie allergische Reaktionen

Achten Sie auf Merkmale einer allergischen Reaktion wie Hautau­schlag und Juck­reiz. Im schlimmsten Fall droht ein lebens­bedrohlicher anaphylaktischer Schock. Rufen Sie bei Warnzeichen wie Schwel­lungen im Gesicht und an den Schleimhäuten, Herz­rasen, kaltem Schweiß, Atemnot, Schwindel oder einem Kreis­lauf­zusammenbruch den Notarzt (Telefon 112). Bei einer allergischen Reaktion dürfen Patienten kein Penicillin mehr einnehmen, der Arzt entscheidet über die weitere Behand­lung. Im Special Die Allergie, die oft keine ist finden Sie weitere Infos.

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Fluorchinolon-Antibiotika nur bei schweren Infekten

Lange gehörten Fluorchinolone zu den am häufigsten verordneten Antibiotika in Deutsch­land. In einem Rote-Hand-Brief vom Früh­jahr 2019 forderten Pharma­hersteller, die Europäische Arzneimittelagentur (Ema) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Ärzte auf, Fluorchinolon-Antibiotika nicht mehr bei leichten bis mittel­schweren Infektionen zu verordnen. Der Grund: Die Mittel könnten ernst­hafte Neben­wirkungen verursachen, die schlimms­tenfalls Monate oder Jahre anhalten und vor allem den Bewegungs­apparat und das Nerven­system beein­trächtigen.

Aneurysmen, Depressionen, Sehnenrisse

Zu den möglichen Neben­wirkungen zählen Sehnenrisse, Muskel­schmerzen und -schwäche, Gelenk­schmerzen und -schwel­lungen, Gangs­törungen, aber auch Depressionen, Schlafstörungen, Ermüdung, einge­schränktes Erinnerungs­vermögen, Seh-, Hör-, Geruchs- und Geschmacks­störungen. Fluorchinolone erhöhen offen­bar auch das Risiko für Aneurysmen der Aorta, der Haupt­schlag­ader des Herzens. Die Anbieter der im Handel befindlichen fluorchinolonhaltigen Arznei­mittel müssen die Produkt­informationen mit den neuen Erkennt­nissen und Risiken aktualisieren.

Vorsicht, wenn das Medikament auf „floxacin“ endet

Die Mittel mit den Wirk­stoffen Cipro­floxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin sollen bei leichten und mittel­schweren Infekten wie akuter Bronchitis nicht mehr verordnet werden, ebenso wenig an Senioren und Menschen mit Nieren­funk­tions­störungen, nach Organ­trans­plantationen oder bei Einnahme von Kortison-Präparaten (Glucocorticoiden).

Tipp: Wenn Ihr Arzt ein Mittel verordnet, das auf „floxacin“ endet, fragen Sie, ob es wirk­lich notwendig ist. Meist gibt es Alternativen. Welche das sind, zeigt unsere Daten­bank Medikamente im Test. Wer unerwünschte Neben­wirkungen nach Einnahme dieser Antibiotika bei sich oder nahe­stehenden Personen beob­achtet, sollte den Arzt informieren.

Das sagen die Experten der Stiftung Warentest

Unsere Arznei­mittel­experten sehen die Antibiotika-Gruppe schon seit Langem kritisch. Sie bewerten Fluorchinolone nur für den Einsatz bei speziellen ernsten Lungen- und Blasen­entzündungen als geeignet. Der Nutzen muss die Nachteile über­wiegen. Bei harmloseren Infekten wie Bronchitis, Nasen­neben­höhlen- oder unkomplizierter Blasen­entzündung können Erkrankte zunächst einfache Maßnahmen ergreifen – etwa Nasenspülungen, Inhalationen und viel trinken. Müssen Antibiotika sein, sind andere Mittel vorzuziehen. Welche Antibiotika-Gruppe die richtige ist, hängt auch von der Krankheit ab, die behandelt werden muss.

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Wenn Antibiotika nicht mehr wirken: Das Problem der Resistenzen

Wenn Menschen und Tiere Antibiotika gegen bestimmte Erreger einnehmen, können sich als unerwünschte Neben­effekte auch Resistenzen bilden. Das heißt, dass die sehr anpassungs­fähigen Bakterien ihr Erbgut verändern und so unempfindlich gegen ein Antibiotikum werden. Es wirkt dann nicht mehr. Die Folgen: Infektionen halten länger an, können gar lebens­bedrohliches Ausmaß annehmen.

Zu oft einge­setzt, zu kurz angewendet, zu nied­rig dosiert

Resistenzen entstehen nach Einschät­zung der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung vor allem, weil Antibiotika zu häufig und auch ohne Notwendig­keit einge­setzt werden – zum Beispiel wirken sie nicht bei Erkältungen, die zu 90 Prozent von Viren verursacht werden. Resistenzen entstehen auch, wenn die Mittel zu kurz angewendet, zu nied­rig dosiert oder zu breit wie in der Tierhaltung angewendet werden.

Tipp: In unserem Special 7 Mythen über Antibiotika erfahren Sie, wann Antibiotika über­haupt angebracht sind, welche Risiken sie bergen und was Sie bei der Einnahme beachten sollten.

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Antibiotika-Resistenzen eindämmen

Welt­weit nehmen bakterielle Krank­heits­erreger zu, die gegen­über Antibiotika unempfindlich oder voll­kommen widerstands­fähig geworden sind, kritisiert die Welt­gesund­heits­behörde WHO. Deutsch­land versucht mit der Initiative Dart 2020 Antibiotika-Resistenzen einzudämmen.

Weniger Antibiotika-Verordnungen bei Menschen

Tatsäch­lich gehen die Antibiotika-Verordnungen hier­zulande zurück. Laut Verband der Ersatzkassen sind 2018 nur 446 Antibiotika-Verordnungen pro 1 000 Einwohner ausgestellt, während es 2010 noch 562 Verordnungen gewesen seien – eine Verringerung um etwa 20 Prozent.

Tipp: Drängen Sie Ärzte nicht, Ihnen ein Antibiotikum zu verordnen. Oft fühlen sie sich von dieser Erwartungs­haltung unter Druck gesetzt und verschreiben die Mittel unnötiger­weise.

Verbrauch bei Tieren sinkt sehr leicht

Bei Tieren erfassen Behörden den Antibiotika­verbrauch nach Gewicht. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) haben Pharmaunternehmen Jahr 2018 rund 722 Tonnen Antibiotika an Tier­ärzte abge­geben – sie geben diese dann an Land­wirte weiter. Im Vergleich zu Vorjahr bedeutet das zwar einen leichten Rück­gang um 1,5 Prozent, aber der Einsatz an Antibiotika in den Ställen ist weiter hoch. Das liegt vor allem an der Massentierhaltung. Wo viele Tieren auf engem Raum leben, breiten sich Infektionen leicht aus. Tier­ärzte behandeln daher oft nicht nur kranke Tiere, sondern vorbeugend den ganzen Bestand. Seit 2006 ist es in der EU verboten, Antibiotika als Mast­beschleuniger einzusetzen.

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Antibiotika und Fleisch

Wenn Tiere mit Antibiotika behandelt wurden, bedeutet das nicht, dass ihr Fleisch, ihre Milch, ihre Eier mit Rück­ständen belastet ist. Die Tiere müssen die Mittel verstoff­wechselt haben, bevor ihre Produkte in den Handel dürfen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untermauert: „Bei einer bestimmungs­gemäßen Anwendung von Antibiotika in der Nutztierhaltung sind in den Lebens­mitteln nach Einhaltung der vorgeschriebenen Warte­zeiten keine gesundheitlich bedenk­lichen Rück­stände der Antibiotika vorhanden.“ Gesundheitliche Risiken für Verbraucher durch Antibiotikarück­stände in Lebens­mitteln seien für Verbraucher gering.

Stiftung Warentest findet in Lebens­mitteln keine Rück­stände mehr

Das bestätigten auch unsere Tests der letzten Jahre von Fleisch­produkten wie Wiener Würstchen und Salami sowie Milch, Garnelen und Lachsfilet. In all diesen Produkten konnten die Tester keine Rück­stände von Medikamenten nach­weisen. Beim Test von Hähnchenschenkeln aus dem Jahr 2013 hatten die Tester noch in 12 von 20 Produkten resistente Keime nachgewiesen.

Antibiotikaresistente Bakterien im Fleisch

Der hohe Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung begüns­tigt allerdings, dass sich bei Bakterien Resistenzen entwickeln und diese sich ausbreiten. Sie können auch auf Lebens­mittel übergehen. Das Problem besteht nach wie vor bei Mastvieh und aus ihm gewonnenen Produkten. Das BVL veröffent­licht jähr­lich in seinem Zoonosen-Monitoring einen Über­blick über Resistenzen bei Mastvieh.

Über­tragungs­wege resistenter Keime

Die massenhafte Gabe von Antibiotika bei Tieren und Menschen macht Bakterien unempfindlich (resistent). Gegen Krankheiten durch resistente Bakterien gibt es oft keine wirk­samen Mittel. Besonders gefährdet sind Klinikpatienten.

Die massenhafte Gabe von Antibiotika bei Tieren und Menschen macht Bakterien unempfindlich (resistent). Gegen Krankheiten durch resistente Bakterien gibt es oft keine wirk­samen Mittel. Besonders gefährdet sind Klinikpatienten.

Hygiene­regeln beachten

Nehmen Sie es zu Hause mit der Küchenhygiene ernst, damit Keime aus der Tier­produktion nicht über rohes Fleisch auf andere Lebens­mittel und Gegen­stände übergehen. Fleisch sollte mindestens zwei Minuten lang auf 70 Grad im Kern erhitzt werden, damit Keime absterben. Mehr zum Thema in unserem Special Keime in Lebensmitteln.

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Wie die Keime Menschen krank machen

Die bekann­testen resistenten Keime heißen MRSA: Methicillinresistenter Staphylococcus aureus. Das „M“ steht oft auch für „mehr­fach-“ oder „multiresistent“. Diese Unterformen haben nicht ihre Empfindlich­keit gegen Methicillin und weitere Antibiotika verloren. Bei 1 bis 2 Prozent der Bundes­bürger sitzt MRSA auf der Haut oder im Nasen-Rachen-Raum.

Resistente Darmkeime machen Antbiotika unwirk­sam

Damit nicht genug. Andere resistente Bakterien sind auf dem Vormarsch, von denen ESBL-Bildner als besonders kritisch gelten. Dabei handelt es sich um Darmkeime, die durch spezielle Enzyme gleich zwei Antibiotika-Gruppen – Penicilline und Cephalosporine unwirk­sam machen. 3 bis 5 Prozent der Deutschen tragen schon ESBL-Bildner mit sich herum. Zunächst schadet es nicht, wenn jemand mit MRSA, ESBL und Co besiedelt ist. Die Keime bleiben außen auf der Haut oder Schleimhaut, etwa im Darm. Doch wehe, die Barriere bröckelt. Das passiert etwa bei Verletzungen oder Immun­schwäche.

Risiko­faktor Kranken­haus

Vor allem im Krankenhäusern stehen Erregern die Pforten ins Körper­innere oft weit offen: durch Operationen, Wunden, Infusionen, Beatmungs­schläuche, Gefäß- und Blasen­katheter. Mögliche Folgen: Harnwegs­infekte, Lungen­entzündungen, Blut­vergiftungen.

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Antibiotika bei unkomplizierter Blasen­entzündung ersetzen

Sind bei Blasen­entzündung Antibiotika notwendig? Lange hieß es: Auf jeden Fall! Heute steht in der aktualisierten Leit­linie für Ärzte: Bei Frauen mit unkomplizierter Blasen­entzündung ist die Therapie mit Ibuprofen, einem Schmerz­mittel, möglich.

Oft reicht Ibuprofen

Das reicht laut Studien oft und spart Antibiotika. Patientinnen müssen informiert und einverstanden sein – und bei Warnzeichen wie Nieren­schmerz und Fieber schnell wieder in die Praxis. Dann brauchen die Harnwegs-Quäl­geister doch noch die biologische Keule. Detaillierte Infos dazu finden Sie in unserer Meldung Blasenentzündung: Heilung ohne Antibiotika oft möglich.

Tipp: Rezept­freie Medikamente für unkomplizierte Harnwegsinfektionen finden Sie auch in unserer Arznei­mittel­daten­bank. Bei komplizierten Entzündungen und starken Schmerzen sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen.

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Dieses Special ist erst­mals am 23. März 2017 auf test.de erschienen. Es wurde seitdem mehr­fach aktualisiert, zuletzt am 3. April 2020.

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