Navis von Aldi und Lidl Schnelltest

Ein Ziel - zwei Preise: Aldi Nord verkauft seit Mittwoch ein Navigationsgerät von Medion für 329 Euro, Konkurrenz-Discounter Lidl bietet seit Montag den Myguide Navigator für 349 Euro an. Beide Geräte sind leicht und kompakt. Kunden können sie mit Auto, Motorrad, Bike oder zu Fuß nutzen. Die GPS-Geräte weisen ihnen grafisch oder akustisch den Weg. Im Schnelltest treten nun Myguide und Medion gegeneinander an. Lidls Navi hat am Mittwoch im Test bereits vorgelegt: Ordentliches Gerät - allerdings nur fürs Auto. Welchen Weg geht nun das Aldi-Angebot?

Unterschiede in der Ausstattung

Aldi Nord geht mit seinem Medion-Gerät zunächst in Führung, weil es zwanzig Euro billiger ist, sowie zwei Taschen und ein Kopfhörer beiliegen. Das ist mehr Ausstattung für weniger Geld. Die Tasche mit dem Spritzwasserschutz ist für den Einsatz auf dem Fahrrad sinnvoll und der Kopfhörer für den MP3-Player-Einsatz notwendig. Allerdings hat sich Aldi bei der externen Speicherplatzvergabe deutlich zurückgehalten. Die MMC-Karte hat mit 256 MB nur halb so viel Speicherplatz wie das Lidl-Navi. Zudem ist beim Aldi-Angebot nur das Kartenmaterial für Deutschland vorinstalliert. Auch fehlt eine Fernbedienung. Dazu kommt: Das Kartenmaterial ist nicht für alle westeuropäischen Länder auf CD-Rom enthalten, und die akustische Wegweiserin kann nur deutsch. Unterm Strich verspielt das Aldi-Gerät in Sachen Ausstattung also die frühe Führung.

Medion vorne

Doch in der Praxis weist Aldi dem Konkurrenten Lidl den Weg. Das Medion-Gerät konnte im Schnelltest mehr überzeugen als der Myguide von Lidl. Warum das so war, lesen Sie hier:

Schnelltest Aldi-Navi: Exakte Position
Schnelltest Lidl-Navi: Nur fürs Auto
Technische Daten und Ausstattung: Im Überblick

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