Navigieren per Smartphone Meldung

Vorsicht beim Navigieren per Smartphone: Programme (Apps), die online navigieren, treiben die Kosten nach oben. Sie laden Route, Stauinfos und Kartendaten vom Server des Anbieters. Wer keine Datenflatrate hat, zahlt dabei böse drauf. Selbst mit Flatrate kann das Navigieren teuer werden: Im Ausland gilt die Flatrate nicht. Wer sparen will, bleibt offline und navigiert mit einem Onboard-Programm. Beispiel: NavDroyd. Hier ist das Kartenmaterial an Bord, im Handyspeicher. Das Programm berechnet die Route lokal. Apps wie Medion-GoPal von Aldi funktionieren dagegen nur online, selbst wenn schon Karten im Handyspeicher liegen. In der Werbung klingt das anders. Aldi trommelte im September für das Samsung Galaxy S I9000 mit Medion-GoPal-App. Originalton: „Inklusive Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Vorinstalliert und startbereit.“ Das klingt nach Onboard-Navigation, ist es aber nicht. Die Routenberechnung erfolgt online. Die Medion-GoPal-App ruft ihren Server. Vor allem im Ausland wird die kostenlose Dreingabe somit zum teuren Wegweiser. Mehr Infos unter www.test.de/medion-app.

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