Navi-Test 2021 Apps und Navigations­geräte im Vergleich

13.07.2021
Navi-Test 2021 - Apps und Navigations­geräte im Vergleich
Navigations­geräte und Navi-Apps führen zum Ziel. Der Test zeigt, welche am besten sind. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Klassische Navigations­geräte und Navi-Apps fürs Smartphone zeigen im Test, wie gut sie ins Ziel führen. Dabei stehen auch die Live-Verkehrs­dienste auf dem Prüf­stand.

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Inhalt

Neu im Navi-Test (Juli 2021)

Im Juli 2021 haben 17 neue Navigationslösungen ihren Weg in den Navi-Vergleich der Stiftung Warentest gefunden: Es sind 6 Navi-Apps für Android, 7 Apps für iOS und 2 Navigations­geräte – das Garmin DriveSmart 65 & Digital Traffic und das Tomtom Go Discover 7“.

Das bietet der Navi-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 9 Navigations­geräte zwischen 100 und rund 300 Euro sowie 13 Navi-Apps – etliche davon kostenlos. Unter den getesteten Anbietern sind Apple, Garmin, Google, Sygic und Tomtom. Neben der Navigations­funk­tion bewertet die Stiftung Warentest unter anderem Hand­habung, Vielseitig­keit, Akku­verbrauch und den Daten­verbrauch via Mobil­funk.
  • Kauf­beratung. Wir erklären die Vor- und Nachteile von Navi-Apps und Navi-Geräten und sagen, für welchen Nutzer­typ sich ein Navigations­gerät eignet und wer zur App greifen sollte. Wir verraten, welcher Verkehrs­dienst Testsieger ist und am besten vor Staus warnt.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf den Testbe­richt aus test 2/2019 und – sobald er vorliegt – aus test 8/2021.

App oder Navi – beide System im Vergleich

Stiftung Warentest prüft Navigations­geräte ebenso wie Navi-Apps fürs Handy. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Navigations­geräte: Für Vielfahrer

Navi-Test 2021 - Apps und Navigations­geräte im Vergleich
Klassische Navi-Geräte. Besonders bei Vielfahrern immer noch beliebt.

Großes Display. Auf den größeren Displays der Navis lässt sich die Stre­ckenführung besser erkennen als auf durch­schnitt­lich großen Handys.

Ohne Funk. Die meisten Navi-Funk­tionen brauchen kein Mobil­funk­netz. Das ist nur für Echt­zeit-Verkehrs­dienste erforderlich, die zum Beispiel über aktuelle Staus und Gefahren­stellen informieren.

Daten sparen. Karten sind schon auf dem Gerät – das spart viel Daten­volumen fürs Laden. Selbst der Verkehrs­dienst mit gekoppeltem Handy verbraucht wenig Daten.

Nebenbei telefonieren. Die meisten Navis bieten eine Frei­sprech­einrichtung, mit der sie Anrufe vom gekoppelten Handy annehmen können.

Test­ergeb­nisse. Hier finden Sie Navigationsgeräte im Test.

Navigations-Apps: Für Schnellst­arter

Navi-Test 2021 - Apps und Navigations­geräte im Vergleich
Navi-Apps. Ideal für Gelegen­heits­nutzer mit schnellem Smartphone.

Schnell. Apps berechnen Routen dank starker Handy-Prozessoren schneller als Navi-Geräte.

Integriert. Die Verkehrs­dienste der Apps nutzen einfach die Internet­verbindung des Handys. Hard­ware-Navis müssen hierfür dagegen meist erst mit einem Handy gekoppelt werden.

Gratis. Etliche Apps bieten Navigation kostenlos. Navi-Geräte kosten dagegen weit mehr als 100 Euro. Gelegen­heits­nutzer können sich diese Ausgabe sparen.

Flexibel. Manche Apps bieten Routenführung nicht nur für Autos, sondern auch für Fahr­räder, Fußgänger und für öffent­liche Verkehrs­mittel.

Test­ergeb­nisse. Navi-Apps für Android im Test
Test­ergeb­nisse. Navi-Apps fürs iPhone im Test

Apps: Online oder Offline?

Wo speichert die Navi-App ihr Kartenmaterial? Das ist ein wichtiges Auswahl­kriterium bei der Suche nach der passenden App.

Offline-Navigation: Manche Apps legen das Kartenmaterial ähnlich den Hard­ware-Navis im Speicher des Handys ab. Vorteil: Wenn sich die Karten offline auf dem Handy befinden, fällt während der Fahrt nur wenig Daten­verkehr übers Mobil­funk­netz an. Das ist vor allem für Fahrten außer­halb der EU hilf­reich, wo je nach Hand­ytarif zusätzlicher Daten­verbrauch schnell sehr teuer werden kann.

Android-Apps mit Offline-Karten
iOS-Apps mit Offline-Karten

Online-Navigation: Andere Apps laden das für die jeweilige Strecke nötige Kartenmaterial erst beim Navigieren aus dem Internet. Vorteil: Die Daten fressen keinen Speicher auf dem Handy und sind stets auf dem neuesten Stand.

Android-Apps mit Online-Karten
iOS-Apps mit Online-Karten

Stauinfos aus dem Netz

Die Stiftung Warentest prüft auch die Verkehrs­dienste der Apps und Navis. Diese Live-Dienste melden Staus in Echt­zeit und schlagen Umfahrungs­routen vor. Auto­fahrer können dem Stau ausweichen, bevor sie darin fest­sitzen. Apps liefern die Stauinfos am schnellsten und komfortabelsten – via Mobil­funk. Auf den meisten Hard­ware-Navis lässt sich der flotte Online-Verkehrs­dienst nur über ein gekoppeltes Handy empfangen – das ist deutlich umständlicher.

Unterschiede bei der Sprach­steuerung

Interes­sante Unterschiede zeigt der Navi-Test der Stiftung Warentest bei der Sprach­steuerung: Während einige Apps nicht einmal eine Ziel­eingabe per Sprache ermöglichen, lassen sich andere komplett freihändig mit Sprach­befehlen steuern. Praktisch, wenn man beide Hände am Lenk­rad hat!

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Nutzer­kommentare, die vor dem 21. Juli 2021 erschienen sind, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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