Besonderheit: Rückspiegel-Navi von Paragon

Navi Test

Blick zurück nach vorn

Navi Test

Paragon MirrorPilot,
799 Euro
(mit Karten für 41 europäische Länder)

Der Mirror­Pilot ist ein Rückspiegel mit eingebauter Navigationsfunktion. Das macht Kabel und Halterungen, wie sie tragbare Navis brauchen, überflüssig. Und der regelmäßige Blick in den Rückspiegel gehört beim Fahren ohnehin dazu. Vor dem Kauf muss man sich schlaumachen, ob der Austausch beim Fahrzeug überhaupt möglich ist. Rückspiegel, die elektronische Steuerfunktionen enthalten, kann der MirrorPilot nicht ersetzen. Den Einbau sollte ein Profi übernehmen. Die Navigationssoftware des Spiegelnavis ähnelt der des Medion-Geräts, das Navigieren funktioniert ähnlich gut. Die Zieleingabe über Drehrad und Knöpfe ist jedoch erheblich mühsamer als bei den berührempfindlichen Displays der tragbaren Navis. Die mitgelieferte Fernsteuerung ist keine große Hilfe. Außerdem ist die Kartendarstellung, die links im Rückspiegel erscheint, sehr klein und bei Tageslicht aufgrund von Spiegelungen kaum zu erkennen. Der Fahrer wird sich eher von den Ansagen leiten lassen als vom Spiegeldisplay. Die sind dank dem recht großen Lautsprecher besser verständlich als bei vielen tragbaren Navis.

test-Kommentar: Wer sich mit fummeliger Eingabe und schlechtem Display anfreunden kann, wird mit einem aufgeräumteren Cockpit belohnt.

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