Global Positioning system (GPS): Satellitenortung

Das globale Positionssystem ist die Basis der Navigation.

Mit Sicht zum Himmel. GPS, einst für militärische Zwecke in den USA entwickelt, kann seit 1995 auch für zivile Anwendungen genutzt werden – sogar kostenlos. Es basiert auf mindestens 24 Satelliten, die in 20 000 Kilometer Höhe die Erde zweimal pro Tag umkreisen und permanent ihre Position und Zeit ausstrahlen. Mit diesen Signalen lässt sich nicht nur die Position, sondern auch die Geschwindigkeit und die Bewegungsrichtung des Empfän­gers auf der Erde bestimmen. Allerdings ist für den korrekten Empfang eine direkte Sichtverbindung zum Himmel erfor­­derlich. In Gebäuden, Tunneln oder Tief­­garagen sind die GPS-Signale nicht oder nur sehr schlecht zu empfangen.

Auf zehn Meter genau. Für die Bestimmung der geografischen Länge und Breite sind Signale von mindestens drei Satelliten erforderlich, für die zu­sätz­li­che Höhenbestimmung braucht man mindestens vier. In den ersten Jahren hat das US-Militär die Genauigkeit für zivile Nutzer künstlich verschlechtert. Seit Mai 2000 ist das nicht mehr der Fall. Seitdem erreicht man mit den üblichen Navigationsgeräten eine Genauigkeit von etwa zehn Metern. Pro­fes­sionelle Systeme erlauben Positionsbestimmungen im Zentimeterbereich.

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