Spenden für Opfer des Hurrikans Katrina im Süden der USA und der Hochwasserkatastrophe im August in Süddeutschland zählen als Ausgaben für mildtätige Zwecke. Spender dürfen sie als Sonderausgaben absetzen. Die Obergrenze für Katastrophenhilfe liegt in der Regel bei 10 Prozent des Gesamtbetrags ihrer Einkünfte im Jahr.

Für Spenden auf Sonderkonten anerkannter Verbände der freien Wohlfahrtspflege, deutscher öffentlicher Institutionen oder Dienststellen genügt als Nachweis der Einzahlungsbeleg, der Kontoauszug oder bei Onlinebanking ein Ausdruck.

Tipp: Hochwasseropfer in Süddeutschland dürfen ihre Schadenkosten als außergewöhnliche Belastungen unter Anrechnung der üblichen „zumutbaren Belastung“ geltend machen.

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