Tipps

Mineral­wasser im Test Test

Hinweis: Der abge­bildete Strohhalm ist aus Papier.

Wasser ist der beste Durst­löscher. Anders als Limonade, klassische Cola oder Frucht­saft hat es weder Zucker noch Kalorien. Es greift auch die Zähne nicht an. Mineral­wasser mit Kohlensäure erfrischt besonders gut, stilles Mineral­wasser bekommt manchem besser. Unsere Tipps verraten, was Sie beim Trinken, Einkaufen und Lagern beachten sollten.

Richtig trinken

  • Tägliche Mindest­menge. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Flüssig­keit pro Tag. Bei großer Hitze oder Anstrengung darf es mehr sein. Vor allem ältere Menschen müssen darauf achten, genug Flüssig­keit zu sich zu nehmen. Bei vielen lässt das Durst­gefühl nach. Erste Warn­signale für Flüssig­keits­defizite: Kopf­schmerzen, Müdig­keit, trockene Schleimhäute, wenig und dunkler Urin.
  • Sportler und Schwangere. Wer sich intensiv anstrengt, muss auftanken: Pro Stunde intensivem Sport kann bis zu ein Liter Wasser zusätzlich notwendig sein. Auch Stillende habe einen höheren Bedarf. Für sie empfiehlt die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung 1,7 Liter pro Tag.
  • Beste Trink­zeit. Trinken Sie nach Bedarf, aber möglichst über den Tag verteilt. Es bringt nicht viel, große Mengen auf einmal in sich hinein zu schütten. Der Körper kann die Flüssig­keit nicht speichern. Damit Sie das Trinken nicht vergessen: Positionieren Sie die empfohlene Tages­menge an einem gut sicht­baren Ort. Auch ein Trink­plan kann helfen.
  • Richtiges Trinkgefäß. Trinken Sie Wasser möglichst nicht direkt aus der Flasche. Keime aus dem Mund könnten sonst ins Wasser gelangen und sich dort vermehren.
  • Besondere Empfehlungen bei Nieren- und Herz­muskelkrankheiten. Nieren- und Herz­kranke sollten sich nicht im Über­maß Getränke zuführen – auch kein Wasser. Betroffene können über­schüssige Flüssig­keit nicht so gut ausscheiden wie ein gesunder Mensch. Sie sollten die individuell richtige Trinkmenge am besten mit Ihrem Arzt besprechen.
  • Weitere Infos rund ums Trinken finden Sie in unserem kostenlosen Special Richtig trinken. Darin erfahren Sie unter anderem, inwiefern Wasser beim Abnehmen helfen kann und ob Kaffee ein Flüssig­keits­räuber ist.

Einkaufen und lagern

  • Stand­ort im Geschäft. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Mineral­wasser­flaschen nicht dicht neben stark riechenden Wasch­mitteln oder im grellen Sonnenlicht stehen. Gerade bei Flaschen aus PET könnte dann vermehrt Acetaldeyhd aus dem Flaschenmaterial ins Wasser übergehen. Das Wasser würde dabei den typischen fruchtig-süßen Acetaldehyd-Geschmack annehmen.
  • Angebrochene Flaschen. Stellen Sie angebrochene Wasser­flaschen kalt und trinken Sie das Wasser möglichst bald aus.
  • Unge­öffnete Flaschen. Unge­öffnete Mineral­wasser­flaschen sollten geschützt vor Sonnenlicht, kühl, trocken und geruchs­neutral lagern. Mineral­wasser in PET-Einweg-Flaschen hält sich unge­öffnet mindestens sechs Monate. Der Kohlensäu­regehalt lässt aber mit der Zeit nach. Bei PET-Flaschen – vor allem solchen, die ohne Acetaldehyd­blocker hergestellt wurden – kann vermehrt Acetaldehyd ins Wasser übergehen. Wärme und Licht beschleunigen den Prozess. Das PET-Flaschenmaterial lässt auch starke Gerüche, etwa von Zwiebeln oder muffigen Kellern durch. Lagern Sie es also in einer geruchs­neutralen Umge­bung, damit es keine störenden Fremdnoten aufnimmt. In unge­öffneten Glasflaschen bleibt das Wasser bis zu zwei Jahre ohne Beein­trächtigung.
  • Nicht draußen lagern. Lagern Sie Mineral­wasser nicht im Freien – das Licht schadet den Flaschen. Egal, ob aus Glas oder PET – bei Frost können sie platzen.

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TestMineral­wasser im TestStand der Daten: 28.06.2017
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