Alternativen zur Nass­rasur: Von Elektro bis Wachs

Elektrorasierer. Elektrische Damen­rasierer haben meist vibrierende Klingenblöcke. Der letzte Test verschiedener Haar­entfernungs­methoden im Juni 2008 offen­barte einen Nachteil von Damen-Elektrorasierern: Sie entfernen Haare weniger effektiv als Nass­rasierer. Denn die Haare werden bei der Trockenrasur ein Stück­chen über der Haut gekappt und sind schnell wieder sicht­bar.

Enthaa­rungs­cremes. Sie kosten wenige Euro und lösen ungeliebte Haare auf – oft schon nach fünf Minuten. Dafür sorgen die Salze der Thioglykolsäure, die die Haar­struktur schwächen. Nach der Einwirk­zeit lassen sich die Haare mit einem Spatel abtragen. Einige Tage später sprießen sie neu. Die Produkte sind in der Regel gut verträglich. Das hat unser Test 2008 bestätigt: Bei keiner der sechs Cremes klagten die Probandinnen über Haut­re­aktionen am Unterschenkel oder in der Achsel. Im Einzel­fall können Enthaa­rungs­cremes dennoch zu unerwünschten Haut­re­aktionen führen. Erst­anwende­rinnen sollten die Verträglich­keit testen, etwa in der Armbeuge.

Epilierer. Wer epiliert, hat bis zu einem Monat glatte Haut. Epilierer reißen die Haare an der Wurzel aus – mit rotierenden Pinzetten. Mit etwas Übung wird der Schmerz erträglicher. Im letzten Test entfernten nicht alle Epilierer die Haare gut. Vorn lagen Geräte von Braun und Philips.

Wachs. Behand­lungen mit Warm- oder Kalt­wachs versprechen einige Wochen glatte Beine, Achseln und Bikinizonen. Da das Haar an der Wurzel ausgerissen wird, ist die Prozedur nicht ganz schmerz­frei. Mutige können es mit Wachs­produkten für zuhause versuchen. Eine komplette Enthaarung beider Beine in Kosmetiksalons oder „Wachs-Studios“ kostet rund 30 Euro.

Mehr Informationen unter www.test.de/thema/haarentfernung

Dieser Artikel ist hilfreich. 204 Nutzer finden das hilfreich.