Tipps zur richtigen Anwendung

Nasenduschen spülen eine Salzlösung durch die Nase ins Wasch­becken. Dazu müssen Sie das Gerät kippen oder den Finger von einer Luft­öffnung nehmen – je nach Modell. Drei Dinge sind bei jedem Typ Nasendusche wichtig.

  • Gute Hygiene. Schützen Sie sich vor Krank­heits­erregern. Waschen Sie die Nasendusche vor und nach Gebrauch mit fließendem warmem Wasser aus. Lassen Sie sie zwischen den Einsätzen trocknen, möglichst kopf­über. Reinigen Sie sie ab und zu intensiv, etwa in der Spül­maschine oder durch Auskochen und beachten Sie die Gebrauchsinfo. Manche Nasenduschen sollen laut Anbieter nach etwa einem Jahr ausgetauscht werden.
  • Sanfter Fluss. Öffnen Sie beim Spülen den Mund. Sonst läuft Lösung in den Rachen – dann ausspucken oder auch runter­schlu­cken. Kommt die Lösung in der Nase nicht durch, spülen Sie gegen­läufig durchs andere Nasenloch. Oder drücken Sie, wenn möglich, auf die Wände der Nasendusche – aber sanft. Hilft beides nicht, brechen Sie die Prozedur für diesen Tag ab. Vielleicht gelingt sie erst nach mehreren Versuchen oder nach Rück­sprache mit dem Arzt.
  • Korrekte Flüssig­keit. Die Spüllösung muss 0,9 Gramm Kochsalz (Natrium­chlorid) pro 100 ml Wasser enthalten. Hilf­reich beim Dosieren: ein Mess­strich für Wasser an der Nasendusche und portionierte Salze, etwa in Tütchen. Auch Speisesalz ist möglich – am besten ohne Jod, Fluorid und Trenn­mittel oder Riesel­hilfen. Die richtige Dosierung: 4,5 g oder ein Teelöffel pro 500 ml Wasser. Egal, welches Salz Sie verwenden – stellen Sie Nasenspüllösungen wegen der Hygiene immer frisch her. Meist reicht lauwarmes Leitungs­wasser. Manchmal, etwa bei Mukoviszidose oder nach Nasen-Operationen, muss die Lösung steril sein. Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt.

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