Nase frei Meldung

Ein altes Hausmittel ist wieder im Trend ­ mit neuem Gerät: Die Wirksamkeit der Nasenspülung per Kochsalzlösung (9 Gramm pro Liter lauwarmem Wasser) zur Vorbeugung gegen und bei akuter Infektion mit Schnupfenviren. Dieses wurde durch Tests mit Bundeswehrrekruten bestätigt.

Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat zusammen mit Professor Thomas Schmidt von der Medizinischen Hochschule Hannover eine "Nasenspülkanne" entwickelt, die die Anwendung erleichtet. Sie ist im Rahmen eines Modellprojekts bis Ende 2001 von Versicherten kostenlos bei der GEK vor Ort oder gegen eine Überweisung von 3,50 Mark erhältlich:

Konto 800 277 277
KSK Ostalb
BLZ 614 500 50
(die Versicherungsnummer angeben!).

Bestellung
beim GEK Versandservice
PF 20 09
73510 Schwäbisch-Gmünd

Teurer wird es, wenn man sich in der Apotheke eine Nasendusche oder Pipettenfläschchen mit steriler Kochsalzlösung besorgt. Mittlerweile sind auch fertige, relativ teure Salzlösungen (etwa 7 bis 8 Mark) als Aerosol oder zum Einträufeln in der Apotheke erhältlich. Beim Discounter gibts 20 ml für 3,99 Mark. Falls Konservierungsmittel enthalten sind, ist vom Gebrauch abzuraten. Angebrochene Fläschchen bald aufbrauchen.

Vorsicht bei ätherischen Ölen: Kampfer oder Menthol können bei Säuglingen und Kleinkindern Krämpfe bis hin zum Atemstillstand auslösen. Dexpanthenol, ein Hautschutzwirkstoff, kann als unbedenklich gelten. Indanazolin, Naphazolin, Oxymetazolin, Phenylephrin, Tetryzolin, Tramazolin, Xylometazolin nur kurzfristig anwenden.

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