Nano­technik Diabetesgesell­schaft kritisiert Aktions­plan

0

Kaum Fett, Zucker oder Salz – und trotzdem schmeckts? Nano­technik soll es möglich machen: Die Gehalte der im Über­maß ungesunden Zutaten könnten klein­geschrumpft werden, ihr Aroma bliebe erhalten, so steht es im „Aktions­plan Nano­technologie 2020“ des Bundes­forschungs­ministeriums. Die Minimaterialien – etwas größer als Atome – könnten zu einer optimierten Ernährung beitragen. Als „über­flüssig“ bezeichnet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Entwick­lung solcher Zutaten. Vor allem Fertigprodukte enthielten ohnehin schon zu viele künst­liche Bestand­teile. Bei unver­arbeiteten Lebens­mitteln könne der Verbraucher selbst über Fett-, Zucker- und Salz­gehalt bestimmen. Seit Ende 2014 müssen die High-Tech-Teilchen in Lebens­mitteln mit dem Zusatz „nano“ gekenn­zeichnet werden. Die DDG kritisiert, dass nicht geklärt sei, welche Zutaten entsprechend einzuordnen sind.

0

Mehr zum Thema

  • Hummus im Test Fertig-Varianten selten so gut wie das Original

    - Sechs Zutaten hat das orienta­lische Original zu bieten: Kicher­erbsen, Sesampaste, Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel. Die Rezeptur ist nicht geschützt....

  • Suppen im Test Suppen aus dem Kühl­regal über­zeugen

    - Der Suppen-Markt hat sich – ganz unauffäl­lig – gewandelt. Die Fertigsuppen von heute stehen im Kühl­regal. Sie präsentieren sich als frisch, modern und gesund. Die...

  • Frucht- und Wasser­eis im Test Von super-fruchtig bis super-süß

    - Jetzt wirds bunt. Die Stiftung Warentest hat Frucht- und Wasser­eis getestet. Viele der 25 Produkte sind aromatisiert. Echte Frucht bieten wenige. Zuckerbomben gibts auch.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.