Namensmissbrauch Axa warnt vor Betrügern

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Der Versicherungskonzern Axa warnt vor einer Betrugsmasche, die den Namen Axa zur Werbung für kriminelle Geldgeschäfte missbraucht. Nach Angaben der Gesellschaft suchen die Betrü­ger Interessenten vor allem im deutsch­sprachigen Raum über Anzeigen oder Mittelsmänner. Denen werden dann langfristige Kredite auf Basis von Wechseln zu sehr günstigen Konditionen schmackhaft gemacht.

Abgesichert werden soll das Darlehen durch eine bei der Axa abgeschlossene Kreditversicherung. In der Regel kassierten die Betrüger die Versicherungsprämie sofort in bar. Dann tauchten sie unter – ohne den Kredit zu geben.

Als Anbieter der Versicherung nennen sie unter anderem Firmen, deren Namen den tatsächlichen Firmenbezeichnungen von Axa-Gesellschaften ähneln. Aufgetaucht seien etwa die Bezeichnungen MAAF-Axa Luxemburg und Banque IPPA & Associates S. A. Luxembourg. Die Axa betont, dass keine ihrer Gesellschaften etwas mit der beschriebenen Finanzierung zu tun habe. Das Unternehmen hat deswegen bereits Anzeige erstattet.

Das Branchenblatt DFI-Gerlach-Report warnte unlängst bereits vor einer ähnlichen Masche mit angebotenen „Sola-Wechselfinanzierungen“ der Hanover Investment Trust International Inc., ver­meintlich abgesichert durch eine Kreditversicherung der MAAF Assurance France S. A. Luxembourg.

Tipp: Zahlen Sie keine Versicherungsprämie bar per Vorkasse. Wird das verlangt, deutet das auf ein unseriöses Geschäft hin.

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