Besitzer von Namensaktien sollen künftig nur noch die eigenen Daten im Aktienbuch einsehen können. Das Bundesjustizministerium will das Aktiengesetz entsprechend ändern.

Damit werden wesentliche Bedenken der Datenschützer berücksichtigt. Die bisherige Praxis, nach der Eigentümer von Namensaktien in das gesamte Aktienregister des Unternehmens Einsicht nehmen konnten, war von Datenschützern als Verletzung der Bestimmungen kritisiert worden.

Außerdem sollen die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Aktionären und Unternehmen auf neue Medien wie Internet und E-Mail ausgeweitet werden. Die Deutsche Börse geht davon aus, dass in zwei bis drei Jahren 80 Prozent aller Dax-Werte als Namensaktien notiert sein werden.

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