Nahrungs­ergän­zungs­mittel für Schwangere Test

Kathleen G., Potsdam: „Wegen einer Schild­drüsen­über­funk­tion muss ich ein Präparat ohne Jod nehmen.“

In der Schwangerschaft schlu­cken viele Frauen Vitamin­tabletten. Aber welche Nähr­stoffe brauchen werdende Mütter über­haupt? Die Stiftung Warentest hat 17 Nahrungs­ergän­zungs­mittel für Schwangere und Frauen mit Kinder­wunsch untersucht, darunter bekannte Marken wie Doppel­herz, Femibion, Folio, Elevit, Materna und Ortho­mol. Die Preis­unterschiede sind enorm (5 Cent bis 1,92 Euro pro Tag). Ein Produkt ist falsch dosiert. Acht Mittel bewerten wir als geeignet, darunter auch drei güns­tige.

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TestNahrungs­ergän­zungs­mittel für Schwangeretest 06/2019
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Mit güns­tigen Mitteln sparen

Die Preis­unterschiede bei Nahrungs­ergän­zungs­mitteln für Schwangere sind enorm. Nehmen Frauen das teuerste Produkt im Test während der gesamten Schwangerschaft, sind sie mehr als 500 Euro los. So viel Geld müssen werdende Mütter für Vitaminpillen aber nicht ausgeben: Das güns­tigste geeignete Mittel kostet nur sieben Cent pro Tag – 27-mal weniger als das kost­spieligste Produkt im Test.

Das bietet der Test Nahrungs­ergän­zungs­mittel für Schwangere

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Inhalts­stoffe, Preise und Bewertungen für 17 Nahrungs­ergän­zungs­mittel für Frauen, die schwanger werden wollen oder bereits schwanger sind. Im Test sind drei reine Folsäure-Präparate und 14 Kombiprä­parate mit einem Nähr­stoff­mix, darunter Produkte von dm und Ross­mann, bekannte Marken wie Doppel­herz, Femibion, Folio, Elevit, Materna und Ortho­mol.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, welche Vitamine und Mineralstoffe Schwangere und Frauen mit Kinder­wunsch in jedem Fall ergänzen sollten. Außerdem erklären wir, welche Nähr­stoffe darüber hinaus individuell sinn­voll sein könnten und welche nur nach ärzt­licher Rück­sprache supplementiert werden sollten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 6/2019.

Schon bei Kinder­wunsch an Folsäure denken

Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Den können sie in der Regel durch sorgfältig ausgewählte Lebens­mittel decken – mit Ausnahme von Folsäure und Jod. Folsäure sollten Frauen bereits einnehmen, wenn sie planen, schwanger zu werden. Damit können sie das Risiko für einen Neural­rohr­defekt (offener Rücken) des Kindes verringern. Jod ist wichtig für die geistige und körperliche Entwick­lung des Embryos. Manche Frauen mit Schild­drüsen­erkrankungen dürfen aber kein zusätzliches Jod einnehmen.

8 von 17 Nahrungs­ergän­zungs­mittel im Test sind geeignet

Viele Präparate enthalten neben Folsäure und Jod weitere Vitamine, Mineralstoffe und Spuren­elemente. Die Stiftung Warentest hat 14 solcher Kombimittel und drei Folsäure-Präparate untersucht. Insgesamt acht Produkte bewerten wir als geeignet.

Ein Mittel enthält weniger Folsäure als für Schwangere empfohlen

Bei einem Kombipräparat im Test liegt die Tages­dosis für Folsäure unter den wissenschaftlichen Empfehlungen für Schwangere und Frauen mit Kinder­wunsch. Wir stufen es daher als wenig geeignet ein. Laut Anbieter ist es aber inzwischen nicht mehr erhältlich. Acht weitere Kombiprä­parate sind nur mit Einschränkung geeignet: Sie enthalten ein Spuren­element, das Schwangere nur ergänzen sollten, wenn sie nach­weislich unter­versorgt sind. Ein Hinweis dazu fehlt auf den betroffenen Produkten.

Manche Nähr­stoffe können individuell sinn­voll sein

Vitamine von A bis K, Omega-3-Fett­säuren, Magnesium, Kalzium, Zink – die Reihe an Inhalts­stoffen ist teil­weise lang. Vieles davon ist bei ausgewogener Ernährung unnötig. Manches kann aber sinn­voll sein – je nachdem, wie sich Schwangere ernähren.

Tipp: Worauf Schwangere beim Essen und Trinken achten sollten, beant­worten wir in unseren FAQ Ernährung in der Schwangerschaft.

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