Tipps

So isst Ihr Kind gesund

  • Keine Extrawurst. Kinder brauchen keine Extrawürste. Auch keine Vitaminpillen oder Nahrungsergänzungsmittel. Selbst Kinder, die überwiegend Burger und Pommes essen, bekommen genug Vitamine und Mineralstoffe.
  • Gemeinsam essen. Essen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind. Das fördert den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Kinder, die allein vor dem Fernseher futtern, werden schneller dick.
  • Vitamine. Obst, Gemüse und Vollkorn sind die beste Wahl. Viele Kinder haben aber keinen Bock darauf. Werden Sie kreaktiv: Braten Sie Mohrrüben in Burger ein, servieren Sie Kartoffelbrei und Fischstäbchen und bringen Sie frisches Obst als Saft oder Milchshake auf den Tisch.
  • Ruhe bewahren. Kinder essen oft unregelmäßig und selten gesund. Bewahren Sie Ruhe. Akzeptieren Sie auch wochenlange Spaghettiphasen. Tricksen Sie gesunde Zutaten in Soßen, Joghurts, Eis, Kuchen oder Säfte ein.
  • Selber Kochen. Kochen Sie möglichst oft selbst. Vorteil: Sie wissen, was drinsteckt. Selbst gekochtes Essen trainiert individuellen Geschmack.
  • Wenig Fertiggerichte. Fertiggerichte verführen zum schnellen Essen nebenbei. Und sie gewöhnen Kinder an den industriellen Durchschnittsgeschmack mit viel Fett, Salz und Aromastoffen.
  • Arzt. Lassen Sie Ihr Kind vom Arzt untersuchen, wenn Sie einen ernsten Nährstoffmangel befürchten. Das ist besser, als Pillen auf Verdacht.
  • Trinken. Kinder sollen viel trinken. Gut einen Liter pro Tag. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Ungünstig sind zuckerreiche Limos und Säfte.

Wenig Zucker, Fett und Salz

  • Zucker. Schauen Sie in der Zutatenliste auch nach Glukose und Fruktose. Diese Süßungsmittel haben ebenso viel Kalorien wie Zucker, Honig und Traubenzucker.
  • Süßstoff. Kinder sollen ein natürliches Geschmacksempfinden entwickeln. Auch für Süßes. Künstliche Süßstoffe fördern das nicht. Deshalb sind sie für Kinder nicht geeignet.
  • Fett. Gehärtete Fette und Öle begünstigen Arterienverkalkung. Gesünder sind ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken beispielsweise in Rapsöl, Olivenöl und Seefisch.
  • Salz. Besser Jodsalz als normales Salz. 5 Gramm pro Tag sind für Schulkinder genug.
  • Diät. Auch für Kinder gibt es Rezepte zum Abnehmen. Beispielsweise vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. „Gemeinsam abnehmen mit optimiX“. Bestellen Sie die Broschüre im Internet unter fke-do.de.

Grundregeln für eine gesunde Ernährung

  • Regelmäßig essen. Regelmäßig essen hält gesund. Experten empfehlen drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten am Tag.
  • Reichlich. Gemüse, Obst und Getreide. Sie enthalten viele Nährstoffe und Ballaststoffe, aber wenig Fett und Kalorien.
  • Mäßig. Milch, Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eier. Sie enthalten viele wertvolle Nährstoffe, oft aber auch viel Fett und Kalorien.
  • Sparsam. Wenig Zucker, Süßigkeiten und fettreiche Lebensmittel wie Butter, Sahne, Margarine und Öl. Sie liefern auch Nährstoffe, haben aber sehr viele Kalorien.
  • Ballaststoffe. Wichtig für die Verdauung und die Darmfunktion. Obst und faserreiche Gemüse wie Kohl enthalten viele Ballaststoffe.
  • Kalzium und Vitamin D. Sind gut für die Knochen. Kalzium steckt in Milch und Milchprodukten. Geben Sie Ihren Kindern auch kalziumreiches Gemüse wie Brokkoli, Lauch, Fenchel oder Grünkohl, Quarkspeisen und Aufläufe mit Käse. Vitamin D steckt in Fisch, besonders in fettreichen Sorten wie Hering, Heilbutt und Lachs.
  • Magnesium. Wichtig für den Stoffwechsel. Magnesium steckt beispielsweise in Vollkorn- und Milchprodukten sowie Geflügel.

Gesunde Mischkost - Beispiel für einen Tag

  • Frühstück. Bieten Sie Ihrem Kind Müsli, Cornflakes und Haferflocken an. Mit Milch oder Joghurt und geschnittenem Obst. Das sieht gut aus und gibt Energie für einen langen Kindergartentag.
  • Pausensnack. Belegte Brote. Dazu Gemüsestreifen oder Obst. Machen Sie es bunt: orangefarbene Möhren, rote Paprika, grüne Gurken.
  • Mittagessen. Nudeln mit selbst gemachter Soße aus frischen Tomaten, Möhren, Paprika, Zwiebeln und Mais. Oder Fleischbällchen mit Salzkartoffeln. Einmal in der Woche ein Fischgericht.
  • Nachmittag. Obst und Rohkost für die Pause. Oder ein selbst gemachter Shake, etwa aus Banane mit Milch oder Buttermilch. Das bringt Vitamine, Mineralstoffe und Kalcium. Auch ein Stückchen Kuchen ist drin. Kekse, ein Joghurt oder ein paar Süßigkeiten.
  • Abendbrot. Brot mit Wurst oder Käse – ganz nach Geschmack. Schneiden Sie Radieschen, Paprika oder Gurken und peppen Sie das Brot damit auf. Dazu ein Glas Milch.

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