Nahrungs­ergän­zungs­mittel Meldung

Trainieren reicht. Frei­zeit­sportler brauchen keine Pillen.

Doping unter Profis ist vor den Olympischen Spielen in Rio ein Riesen­thema. Auch viele Breiten- und Frei­zeit­sportler nehmen Substanzen, die Leistungs­steigerung oder Fett­abbau versprechen. Das Zentrum für präventive Doping­forschung an der Deutschen Sport­hoch­schule Köln (DSHS) warnt vor sogenannten Trainings­boostern oder Fatburnern, die als Nahrungs­ergän­zungs­mittel online vertrieben werden – oft aus den USA. „Regel­mäßig stoßen wir bei Unter­suchungen auf verbotene Substanzen“, sagt Mario Thevis, Professor für Biochemie an der DSHS. Meist seien es Stimulanzien und synthetische Hormone. Beide bergen unkalkulier­bare Gesund­heits­risiken etwa für Herz und Nerven. Auch ambitionierten Frei­zeit­sport­lern bietet eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Milch- und Voll­korn­produkten, Fisch und Hülsenfrüchten alles, was sie brauchen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 4 Nutzer finden das hilfreich.