Nagetierbekämpfung Riskantes Rattengift

30.01.2019
Nagetierbekämpfung - Riskantes Rattengift
Mauswiesel. Auch ihm kann Rattengift schaden. © iStockphoto

Ratten und Mäuse mit giftigen Ködern zu bekämpfen, birgt Risiken für Umwelt und Tierreich. Darauf wies kürzlich das Umwelt­bundes­amt (Uba) hin. Eine Folge: Die Köder können unabsicht­lich auch Haus- und Wildtiere vergiften. Bestimmte Wirk­stoffe bleiben zudem lange in der Umwelt und können sich so in Lebewesen anreichern. Forscher fanden Rück­stände der Chemikalien unter anderem in Füchsen, Wieseln, Eulen und auch Fischen. Laien und Profis müssen daher strenge Regeln bei der Anwendung der Mittel befolgen. Ein Verstoß gilt als Ordnungs­widrigkeit, bis zu 50 000 Euro Bußgeld kann das kosten. Mehr zum Thema findet sich in der Broschüre Mäuse- und Rattengift sicher und wirksam anwenden. So weist das Uba darauf hin, dass Laien nur zugelassene Gift­stoffe verwenden dürfen. Zu erkennen sind diese an der Zulassungs­nummer. Sie beginnt mit „DE-“ und endet mit „-14“, Beispiel: DE-1234567-14.

30.01.2019
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