So haben wir getestet

Im Test: 15 Nagellack­entferner.

Einkauf: Dezember 2014 bis Januar 2015.

Preise: Anbieterbefragung im April 2015.

Abwertung

Waren Deklaration und Werbeaussagen mangelhaft, dann wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

Entfernen: 55 %

Vorbereitung von Finger- und Fußnägeln mit 2 Schichten rotem Nagellack bzw. Effekt­lack. Jedes Test­produkt wurde in anonymisierter und randomisierter Form ausgegeben und von 20 Probandinnen je dreimal im Abstand von ca. 48 Stunden angewendet. Die letzte Anwendung fand unter Aufsicht im Prüf­institut statt. Es wurden Schnel­ligkeit und Gründlich­keit beim Entfernen, Verschmieren des Lackes sowie Entfern­barkeit an schwer erreich­baren Stellen beur­teilt. Angewendet wurden flüssige Nagellack­entferner mit Stan­dard­wattepads. Pads, Tücher und Schwämme wurden wie angeboten angewendet; die Schwämme nur an den Fingernägeln.

Anwendung: 20 %

Bei der Anwendung der randomisierten, anonymisierten Produkte beur­teilten je 20 Probandinnen Hautgefühl, Dosier­barkeit, Entnehm­barkeit, Hand­lich­keit, Stand­festig­keit, Dichtig­keit, Öffnen und Schließen. Schwämme wurden nur an den Fingernägeln angewendet.

Chemische Qualität: 10 %

Ermitt­lung des Löse­mittel­spektrums mittels Head­space-GC-MS. Der Aceton­gehalt wurde mittels GC-MS quantifiziert, wenn bei Auslobung „acetonfrei“ Aceton nachgewiesen wurde.

Verpackung: 5 %

Ein Experte bewertete das Öffnen und Schließen und ermittelte, ob das Produkt eine Originalitäts­sicherung hat. Außerdem wurde auf Mogel­packungen geprüft und die Verlustmenge durch Verduns­tung bestimmt.

Deklaration und Werbeaussagen: 10 %

Ein Experte über­prüfte die Deklaration gemäß den Vorschriften der Kosmetik- und Fertigpackungs­ver­ordnung. Drei Experten prüften Lesbarkeit und Über­sicht­lich­keit, ein Experte prüfte die Werbeaussagen.

Weitere Unter­suchungen

Bei Nennung von Cumarin in der Inhalts­stoff­liste prüften wir dessen Gehalt. Ein Experte beur­teilte die Löse­mittel­spektren sowie die Cumarin­gehalte auf ihre dermatologische Toxizität: Kein Grund zur Bean­standung.

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