Bislang war die Nähr­wert­kenn­zeichnung freiwil­lig und teil­weise uneinheitlich. Ab 13. Dezember ist sie für verpackte Lebens­mittel klar fest­gelegt. Sieben Werte, die „Big Seven“, müssen bezogen auf 100 Gramm oder 100 Milliliter tabellarisch angegeben sein: der Brenn­wert, die Menge an Fett, gesättigten Fett­säuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Zusätzliche Angaben pro Portion sind weiterhin zulässig. Werden Vitamine und andere Nähr­stoffe auf der Verpackung heraus­gestellt, müssen auch sie mengen­mäßig angegeben sein, zum Beispiel Vitamin C in Orangensaft. Mit der Nähr­wert­kenn­zeichnung wird jetzt der letzte Teil der Lebens­mittel­informations­ver­ordnung realisiert, die bereits vor zwei Jahren in Kraft trat. Andere Vorgaben, wie zum Beispiel all­ergene Stoffe im Zutaten­verzeichnis besonders hervorzuheben, sind bereits verpflichtend.

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